Hensoldt-Aktie: Hammer!

Der Rüstungskonzern Hensoldt erweitert seine Zusammenarbeit mit der Technischen Universität München und wird Partner der neuen TUM Security and Defense Alliance.

Auf einen Blick:
  • Neue Allianz mit Technischer Universität München
  • Förderung verteidigungsbezogener Forschungsprojekte
  • Ausbau von Bayerns Hochtechnologiestandort
  • Stärkung europäischer technologischer Souveränität

Nach den Zugewinnen der letzten Handelstage legte die Hensoldt-Aktie am Dienstagmittag eine Verschnaufpause ein. So verzeichnete der Rüstungs-Titel ein Minus von 0,5 % auf rund 81 Euro (Stand: 10.02.2026, 12:00 Uhr).

Hensoldt-Aktie: Rüstungskonzern baut Kooperation mit TUM aus

Derweil hat der Sensor- und Radarspezialist seine Kooperation mit der Technischen Universität München (TUM) ausgebaut und wird industrieller Partner der neu gegründeten TUM Security and Defense Alliance.

Die entsprechende Absichtserklärung wurde im Beisein von TUM‑Präsident Thomas F. Hofmann und Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume unterzeichnet. Mit dem Schritt erweitert Hensoldt die bereits bestehende Kooperation mit dem TUM Venture Lab Aerospace/Defense, das als Innovationszentrum technologiegetriebene Ausgründungen fördert.

Die neue Allianz ist als langfristige, interdisziplinäre Plattform angelegt, die Wissenschaft, Industrie und öffentliche Akteure zusammenbringt. Ziel ist es, Forschung und Entwicklung im Sicherheits‑ und Verteidigungsbereich zu bündeln und Lösungen zu fördern, die Europas technologische Souveränität stärken.

Das Venture Lab übernimmt dabei eine zentrale Rolle: Es soll verteidigungsbezogene Projekte koordinieren und den Aufbau eines europäischen Defense‑ und Security‑Hubs vorantreiben.

Hensoldt-Aktie: Konzern soll praktische Erfahrungen einbringen

Hensoldt bringt sich als Industriepartner ein, indem das Unternehmen praktische Erfahrung en aus realen Projekten beisteuert und aufzeigt, welche technischen Fähigkeiten in der Praxis tatsächlich gebraucht werden.

Der regelmäßige Austausch in Arbeitsgruppen soll gemeinsame Forschungsprojekte ermöglichen und Synergien zwischen Start‑ups, Wissenschaft und Industrie schaffen. Das Unternehmen sieht die Partnerschaft als wichtigen Baustein, um seine Innovationskraft in Bereichen wie Software‑Defined Defence weiter auszubauen und Bayerns Position als Hochtechnologiestandort zu stärken.

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