Mit einem Kursverlust von über vier Prozent ist die Hensoldt-Aktie am Freitagmittag eines der Schlusslichter im Nebenwerteindex MDAX. Was zieht den Kurs des Rüstungselektronikherstellers nach unten?
Entspannung im Iran und in der Ukraine
Schlechte Nachrichten von Hensoldt gibt es heute keine. Vielmehr ist ein sektorweiter Ausverkauf von Rüstungsaktien der Grund für die schwache Performance der Hensoldt-Aktie zum Wochenschluss. Auslöser dieses generellen Ausverkaufs von Rüstungstiteln ist die aktuelle Deeskalation der beiden Kriege im Iran und in der Ukraine.
In der pakistanischen Hauptstadt Islamabad sitzen inzwischen die Unterhändler der USA und des Irans zusammen, um sich innerhalb von zwei Wochen auf eine Friedenslösung am Persischen Golf zu einigen. Es dürften harte Verhandlungen werden, denn in entscheidenden Fragen, vor allem in Bezug auf das iranischen Atomprogramm, liegen die Position meilenweit auseinander.
Aber auch in der Ukraine gibt es dieser Tage Entspannungszeichen. Medienberichten zufolge, die auf Aussagen des ukrainischen Geheimdienstchefs Budanov basieren, könnte es in Kürze zu einer Annäherung zwischen Russland und der Ukraine kommen.
Die Bewertung wäre nicht mehr gerechtfertigt
Die direkten Auswirkungen der Beendigung der beiden Kriege auf Hensoldt dürften sich in Grenzen halten. Die indirekten Folgen sind aber groß.
Mit einem Forward-KGV von über 90 ist die Hensoldt-Aktie auf eine enorm attraktive Wachstumsgeschichte angewiesen. Anders ließe sich dieses Bewertungsniveau nicht rechtfertigen. Durch ein Ende des Ukraine-Krieges könnte die Attraktivität der Hensoldt-Story aber Risse bekommen.
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