Vor knapp vier Jahren war es der russische Präsident Wladimir Putin, welcher mit seinem völkerrechtswidrigen Angriff auf die Ukraine die Welt in ihren Grundfesten erschütterte und die regelbasierte Ordnung offen infrage stellte. Heute richten die Blicke sich in die andere Richtung auf den US-Präsidenten Donald Trump.
Dessen Intervention in Venezuela wird recht unterschiedlich bewertet. Den Bruch des Völkerrechts nehmen nicht wenige hin, da immerhin ein von der internationalen Gemeinschaft weitgehend nicht anerkannter Präsident abgesetzt wurde. Viel Unruhe und Sorge entsteht allerdings durch Trumps Äußerungen zu anderen Staaten und Hoheitsgebieten.
Grönland im Visier
Insbesondere Grönland spielt dabei momentan eine wichtige Rolle. Am Wochenende bekräftigte Trump den Anspruch der USA auf die größte Insel der Welt, die eigentlich zu Dänemark gehört. Experten befürchten bereits eine Kontrollübernahme. Sollte es dazu kommen, dürfte die Angelegenheit an sich recht unspektakulär verlaufen. Es würde wohl niemand wagen, den Amerikanern ernsthaft etwas entgegenzusetzen.
Die Nachwirkungen würden aber wohl umso heftiger ausfallen. Schon jetzt ist die Rede von einem möglichen Zusammenbruch der NATO, sollte Trump ernst machen. Das wiederum beflügelt momentan europäische Rüstungsaktien wieder ein wenig. Bei der Hensoldt-Aktie ging es bis Dienstagmittag auf 82,70 Euro aufwärts. Das sind schon gut zehn Prozent mehr als zu Jahresbeginn, und 2026 ist wirklich noch nicht besonders alt.
Europa muss auf eigenen Beinen stehen
Hensoldt Aktie Chart
Was in Zukunft auf der Weltbühne passieren oder nicht passieren mag, das bleibt offen. Klar ist aber, dass die Europäer mit allem rechnen müssen und sich auf die USA als Schutzmacht spätestens jetzt nicht mehr verlassen können. Die eigene Aufrüstung wird dadurch auch unabhängig vom Geschehen in der Ukraine wichtiger, und dafür sind Unternehmen wie Hensoldt unverzichtbar. Gut möglich, dass wir gerade den Beginn der nächsten Rüstungsrallye erleben könnten.
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