Auch am Mittwoch ging die Erholungsbewegung der Rüstungs-Titel weiter. So verzeichnete die Hensoldt-Aktie am Nachmittag ein Plus von 2,7 % auf 84,15 Euro (Stand: 07.01.2026, 14:15 Uhr).
Noch vor Weihnachten hatte der deutsche Sensorspezialist Hensoldt eine wichtige Meldung veröffentlicht, welche die Zukunftsperspektive des Unternehmens abermals untermauert.
Hensoldt-Aktie: Weitere Nachtsichtgeräte bestellt
So hat die europäische Beschaffungsagentur OCCAR das Konsortium aus HENSOLDT Optronics GmbH und Theon Sensors S.A. erneut beauftragt, große Stückzahlen moderner Mikron‑Nachtsichtgeräte zu liefern. Laut Mitteilung sollen 100.000 Geräte an die Bundeswehr und 4.000 an die belgischen Streitkräfte gehen. Damit wächst das Gesamtvolumen erheblich: Seit 2021 wurden bereits mehr als 50.000 Systeme ausgeliefert, bis Ende 2030 sollen es über 178.000 Stück sein.
Zum Paket gehört auch eine langfristige In‑Service‑Support‑Vereinbarung, die Wartung und Einsatzfähigkeit dauerhaft sicherstellen soll.
Michael Holzmann, Geschäftsführer der Hensoldt-Tochter, betonte die sicherheitspolitische Bedeutung: „Die Nachtsichtfähigkeit ist in Zeiten wachsender Unsicherheiten essenziell – durch die Ausstattung mit den Mikron‑Nachtsichtbrillen bieten wir unseren Soldatinnen und Soldaten Informationsüberlegenheit auch bei Nacht.“
Hensoldt-Aktie: Standort Wetzlar profitiert
„Nachtsichtausstattung darf keine Sonderausstattung sein. Wir sind froh, dass sie auch bei der Bundeswehr immer mehr als Grundausstattung verstanden wird“, ergänzte Hensoldt-Managerin Christina Canitz. Zudem ermögliche der Auftrag, zusätzliche Arbeitsplätze in Wetzlar zu schaffen.
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