Beim Konsumgüterkonzern Henkel läuft nicht alles rund. Der Dax-Konzern mit Marken wie Persil, Pril und Pritt blickt auf ein schwieriges Jahr zurück. Zwar stabilisiert ein starkes Schlussquartal das Ergebnis etwas. Doch beim Wachstum bleibt der Konzern hinter den eigenen Zielen und den Erwartungen der Analysten zurück.
Henkel Aktie Chart
Henkel: Umsatz fällt
Der Umsatz fällt 2025 deutlich. Vor allem ungünstige Wechselkurse drücken die Einnahmen. Insgesamt sinkt der Erlös auf rund 20,5 Mrd. Euro (Vorjahr: 21,6 Mrd. Euro). Auch organisch wächst Henkel nur minimal. Das Plus liegt bei 0,9 Prozent. Damit verfehlt der Konzern sowohl die eigene Prognose als auch die Marktschätzungen.
Immerhin hält sich die Profitabilität stabil. Das bereinigte operative Ergebnis liegt mit rund 3,03 Mrd. Euro nur leicht unter dem Vorjahreswert. Die operative Marge erreicht 14,8 Prozent und liegt damit im Zielkorridor des Unternehmens. Auch bei der Dividende gibt es eine kleine Erhöhung um 1,5 Prozent auf 2,07 Euro je Vorzugsaktie.
Henkel: Prognose 2026
Für das laufende Jahr zeigt sich der Konzern vorsichtig optimistisch. Henkel erwartet ein organisches Umsatzwachstum zwischen 1 und 3 Prozent. Auch beim Gewinn peilt der Vorstand ein moderates Plus an. Doch der Start ins Jahr dürfte schleppend verlaufen.
Der Markt wird skeptischer
An der Börse wächst gleichzeitig die Skepsis. Analysten von Morgan Stanley warnen vor zunehmenden Risiken für die Prognosen. Besonders die wichtige Klebstoffsparte könnte unter einer schwachen Industrieproduktion leiden. Steigende Energiepreise und teure Vorprodukte könnten zusätzlich auf die Margen drücken.
Auch im Konsumentengeschäft verschärft sich der Wettbewerb. Rivalen wie Procter & Gamble und Reckitt erhöhen den Preisdruck. Gleichzeitig verliert Henkel in einigen Märkten offenbar Marktanteile.
Für Anleger ergibt sich damit ein gemischtes Bild. Stabilität bei der Marge trifft auf schwaches Wachstum, harten Wettbewerb und steigende Risiken für die kommenden Quartale.
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