Für die Hellofresh-Aktie geht es am Dienstagvormittag um fünf Prozent bergab. Was drückt heute auf den Kurs des Kochboxen- und Fertigmahlzeitenversenders?
Damit wird gerechnet
Der heutige Kursrückgang der Hellofresh-Aktie ist vor allem auf die große Nervosität vor den morgigen Quartalszahlen zurückzuführen. Anleger gehen heute offenbar in Deckung, obwohl die Erwartungen nach den Enttäuschungen der letzten Monate bereits extrem niedrig sind.
Analysten rechnen im Schnitt mit einem Umsatzrückgang von rund 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Zudem geht der Markt von einem Verlust je Aktie von etwa -0,67 Euro aus. Nach dem im März durch die schwache Jahresprognose ausgelösten Kurssturz herrscht nun die Sorge, dass die aktuellen Zahlen keine Anzeichen für eine baldige Trendwende liefern.
Die Stimmung wird weiterhin durch fundamentale Probleme belastet. Der Rückzug aus dem italienischen Markt wird als Zeichen für ein schrumpfendes Kerngeschäft mit Kochboxen gewertet. Zudem fressen hohe Kosten für die Kundenbindung und Marketing die Margen von Hellofresh auf, während die Nachfrage nach Kochboxen in der aktuellen wirtschaftlichen Lage stagniert.
Vorsicht ist geboten
Im Vorfeld der Zahlen haben mehrere Analystenhäuser (darunter JPMorgan und UBS) ihre vorsichtige Haltung bestätigt. Die strategische Neuausrichtung auf Fertiggerichte bringt zwar Wachstum, reicht aber noch nicht aus, um die Schwäche bei den Kochboxen vollständig zu kompensieren.
Der heutige Verlust der Hellofresh-Aktie ist eine klassische Risikovermeidung. Niemand möchte vor den potenziell schwachen Zahlen morgen auf dem falschen Fuß erwischt werden.
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