Das Bezirksgericht Amsterdam hat Heineken und dessen griechische Tochter Athenian Brewery am Mittwoch zur Zahlung von 111,2 Millionen Euro verurteilt. Begünstigter ist der griechische Brauer Macedonian Thrace Brewery. Die Heineken-Aktie verliert heute 2,3% auf 75,70 €.
Urteil betrifft Wettbewerbsverstöße in Griechenland
Nach Angaben des Gerichts geht es um wettbewerbswidriges Verhalten von Athenian Brewery zwischen 1998 und 2014. Die zugesprochene Summe umfasst 43,3 Millionen Euro Schadenersatz sowie 67,9 Millionen Euro Zinsen.
Daneben steht ein mögliches Absatzrisiko im britischen Gaststättengeschäft im Blickpunkt. Reuters berichtete am Freitag, Heineken habe britische Pubs und Bars vor möglichen Auswirkungen von GLP-1-Abnehmmedikamenten gewarnt. Diese könnten die Lust auf Alkohol verringern und den Verkauf von Bier und Cider belasten.
Laut Reuters empfahl das Unternehmen den Gaststätten, kleinere Portionen sowie alkoholarme und alkoholfreie Angebote stärker zu bewerben. Der Bericht beschreibt die zunehmende Nutzung der Medikamente als möglichen Gegenwind für die Nachfrage nach Heineken-Produkten.
Aktienrückkäufe und nächster Geschäftsausblick
Beim Aktienrückkauf meldete Heineken am 19. Oktober weitere Fortschritte in der zweiten Tranche. Bis zum 16. Oktober hatte das Unternehmen 8.865.521 Aktien für 629.412.977 Euro zurückgekauft. Darin enthalten sind auch Aktien, die Heineken von Heineken Holding erworben hat.
Im britischen Geschäft startete Heineken UK am Dienstag gemeinsam mit Amazon außerdem den Pilotversuch „Pubscription“. Der Dienst auf Fire TV hilft Nutzern, Pubs und Bars zu entdecken. Bei teilnehmenden Star Pubs erhalten sie wöchentlich einen Gutschein für Heineken oder Heineken 0.0.
Heineken hat die Veröffentlichung seiner Geschäftszahlen zum dritten Quartal 2026 für den 28. Oktober 2026 angekündigt. Die Mitteilung soll um 07:00 Uhr mitteleuropäischer Zeit erscheinen.
Heineken-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Heineken-Analyse vom 26. Oktober liefert die Antwort:
Die neusten Heineken-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Heineken-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 26. Oktober erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
