Am Dienstag kündigte die Gallus Group, eine Tochtergesellschaft von Heidelberger Druckmaschinen, die Rückkehr zur Fachmesse LOUPE India 2026 an. Die Branchenveranstaltung findet vom 29. Oktober bis zum 1. November 2026 im India Expo Centre & Mart in Greater Noida statt.
Heidelberg und Gallus planen dort am Stand K14 einen gemeinsamen Auftritt. Beide Partner wollen auf der Messe Technologien und Services für den Etiketten- und Verpackungsdruck präsentieren.
Der gemeinsame Messeauftritt zielt darauf ab, Lösungen für den indischen Markt in den Bereichen Label und Packaging vorzustellen. Neben den technischen Systemen stehen begleitende Dienstleistungen im Fokus, um Kunden im Verpackungs- und Etikettendruck direkt vor Ort zu unterstützen.
Fortschritte bei der Serviceintegration
Parallel zu den Messeplänen treibt Heidelberger Druckmaschinen operative Anpassungen voran. Das Unternehmen berichtete über erste Auswirkungen der Integration der Serviceaktivitäten von manroland sheetfed. Dieser Schritt war vor über einem Monat eingeleitet worden; seither verzeichnet die Aktie ein Minus von 1,6 Prozent.
Für Kunden von Manroland Sheetfed ändert sich an den direkten Betreuungsstrukturen wenig: Bestehende Ansprechpartner und Serviceteams bleiben unverändert im Einsatz. Zudem soll die Versorgung mit Ersatzteilen und Verbrauchsmaterialien nahtlos weiterlaufen.
Heidelberg zufolge profitieren die Kunden von Manroland Sheetfed durch die Maßnahme von einer engeren Einbindung in das weltweite Servicenetzwerk des Unternehmens. Das Vorhaben ist auf einen längeren Zeitraum ausgelegt: Die Umsetzung der verschiedenen Integrationsphasen soll sich über die kommenden 18 Monate erstrecken.
Notierung in bekannter Kursspanne
An der Börse notierte das Papier vor dem Wochenende stabil. Am Freitag ging die Aktie mit einem Schlusskurs von 1,37 Euro aus dem Handel. Medienberichten zufolge verharrt der Kurs damit in einer Spanne zwischen 1,35 und 1,40 Euro. Auf diesem Bewertungsniveau setzte im Verlauf des vergangenen halben Jahres wiederholt eine Erholungsbewegung ein.
Übergeordnet bleibt die Kursentwicklung des Unternehmens dennoch schwach. Seit Jahresanfang verzeichnet die Aktie ein Minus von 32 Prozent. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch beträgt minus 43 Prozent.
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