Heidelberg Materials-Aktie: Ist der Boden erreicht?

Der Baustoffkonzern verzeichnet deutliche Kursrückgänge, belastet durch Marktschwäche und politische Unsicherheiten. Technische Indikatoren deuten auf mögliche Wendepunkte hin.

Auf einen Blick:
  • Kurs fällt um über 20 Prozent in drei Wochen
  • Debatte um Emissionshandel belastet das Papier
  • 100-Wochen-Linie als wichtige Unterstützung im Fokus
  • RSI signalisiert überverkaufte Marktlage

Die Aktie von Heidelberg Materials befindet sich seit einigen Wochen im Sinkflug. Allein in den letzten drei Wochen ist der DAX-Titel um mehr als 20 Prozent gesunken. Gegenüber den Höchstständen von Ende Januar belaufen sich die Abschläge sogar auf mehr als 33 Prozent.

Das belastet den Aktienkurs

Neben der Gesamtmarktschwäche belasten die Aktie ein enttäuschender Ausblick und die von Bundeskanzler Merz angestoßene Debatte um eine Reform oder gar Aussetzung des Emissionshandels in Europa, von dem die Heidelberger aufgrund ihrer CO2-Initiativen besonders stark profitieren.

Heidelberg Materials Aktie Chart

Ein erstes potenzielles Korrekturziel hat die Aktie bereits hinter sich gelassen. Bei 170,15 Euro verläuft die 161,8%-Fibonacci-Extension der Bewegung ab dem Tief aus dem Jahr 2009, die nach dem Ausbruch über das 2007er-Hoch bei 112,05 Euro aktiviert wurde.

100-Wochen-Linie im Fokus

Damit rückt nun die 100-Wochen-Linie (SMA100) als mögliche Auffangzone in den Fokus. Aktuell liegt diese bei 155,99 Euro, während der Kurs nach dem Bounce vom Montag bei 165,35 Euro notiert.

Aus technischer Sicht wäre die Aktie eigentlich reif für eine Gegenbewegung. Der RSI befindet sich weiterhin in der überverkauften Zone. Bei einem bullischen Crossover über Signallinie und 30er-Schwelle könnte das Momentum aber schnell wieder auf die Seite der Käufer wechseln.

Noch mal so wie 2024?

Mit Blick auf den RSI gab es eine vergleichbare Konstellation letztmals im August 2024. Daraufhin folgte eine starke Aufwärtsbewegung, bei der sich der Kurs annähernd verdreifachen konnte.

Bei einem Rutsch unter die 100-Wochen-Linie müssten indes weitere Korrekturen in Richtung des 2007er-Hochs und zur 200-Wochen-Linie (SMA200) bei 111,11 Euro einkalkuliert werden.

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