Die Hapag-Lloyd-Aktie setzt ihre jüngsten Kurssturz mit einem Verlust von über zehn Prozent am Freitag fort. Bereits in den letzten fünf Handelstagen sackte des Kurs der deutschen Reederei um 25 Prozent ab. Was steckt hinter dem massiven Kursrückgang von Hapag-Lloyd?
Eine katastrophale Prognose
Auslöser des Kurssturzes der deutschen Reederei ist der äußerst düstere Ausblick, den Hapag-Lloyd für das laufende Jahr gab. Vorstandsvorsitzender Janssen warnte bei der Vorlage der Geschäftszahlen für das abgelaufene Jahr, dass das operative Ergebnis (EBIT) im Jahr 2026 in den Minusbereich rutschen könnte.
Die prognostizierte Spanne liegt zwischen -1,3 Milliarden Euro und +400 Millionen Euro. Der Mittelwert dieser Prognose liegt somit weit unter dem, was Analysten zuvor erwartet hatten.
Hapag-Lloyd leidet unter einer gefährlichen Zange aus sinkenden Einnahmen und steigenden Ausgaben. Die anhaltenden Spannungen zwingen die Reederei zu massiven Umleitungen um das Kap der Guten Hoffnung. Das treibt die Treibstoffkosten extrem in die Höhe und kostet das Unternehmen laut Berichten täglich Millionenbeträge.
Trotz der Umwege gibt es am Markt ein Überangebot an Schiffen. Die durchschnittliche Frachtrate sank zuletzt auf ca. 1.200 Euro pro Container, was zu einer Erosion der Margen führt.
Es hagelt Verkaufsempfehlungen
Führende Banken senkten als Reaktion auf den Ausblick drastisch ihre Prognosen und raten zum Verkauf der Hapag-Lloyd-Aktie. Die Schweizer Großbank UBS sieht das Kursziel nur noch bei 100 Euro. Die Investmentbank Goldman Sachs ist mit einem Zielwert von 74 Euro noch wesentlich pessimistischer.
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