Bei GSK gibt es heute Bewegung in der Beteiligungsstruktur. Die Briten haben sich mit Pfizer und Shionogi auf eine Neuordnung der Anteile an ViiV Healthcare geeinigt. Das HIV-Spezialunternehmen bekommt damit neue Eigentumsverhältnisse, die durchaus bemerkenswert sind.
Konkret steigt Shionogi seinen Anteil auf 21,7 % auf. Der japanische Pharmakonzern baut damit seine Position bei ViiV Healthcare deutlich aus. Auf der anderen Seite verabschiedet sich Pfizer komplett aus dem Joint Venture. Die Amerikaner verkaufen ihre gesamte Beteiligung und ziehen sich zurück.
GSK bleibt weiterhin der dominierende Mehrheitseigentümer von ViiV Healthcare. Die Briten halten auch nach der Umstrukturierung die Kontrolle über das Unternehmen, das sich auf HIV-Medikamente spezialisiert hat. Die Vereinbarung zwischen den drei Pharmakonzernen ist damit unter Dach und Fach.
Pfizer zieht sich zurück, Shionogi baut aus
Der Rückzug von Pfizer aus ViiV Healthcare ist durchaus bemerkenswert. Offenbar sehen die Amerikaner bessere Verwendungsmöglichkeiten für ihr Kapital in anderen Bereichen. Shionogi hingegen zeigt mit der Aufstockung auf 21,7 % klares Vertrauen in die Zukunft des HIV-Geschäfts.
Für GSK ändert sich operativ wenig. Die Briten behalten die Kontrolle und profitieren weiterhin vom erfolgreichen ViiV-Portfolio. Die neue Partnerschaftsstruktur mit einem stärkeren japanischen Partner könnte sogar neue strategische Möglichkeiten eröffnen.
Anleger dürften die Nachricht neutral bis leicht positiv aufnehmen. Die Neuordnung bringt Klarheit in die Eigentumsverhältnisse und zeigt, dass ViiV Healthcare für Shionogi attraktiv genug ist, um die Beteiligung deutlich auszubauen. GSK sichert sich damit einen engagierteren Partner für die Zukunft.
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