Die Greenbrier-Aktie verlor im vorbörslichen Handel am Mittwoch 5,54 Prozent. Hintergrund war die Vorlage der Zahlen zum zweiten Geschäftsquartal 2026, die sowohl beim Gewinn als auch beim Umsatz deutlich hinter den Erwartungen zurückblieben.
Dabei hatte das Unternehmen durchaus versucht, die Anleger bei Laune zu halten. Der Verwaltungsrat erhöhte die Quartalsdividende um 6 Prozent auf 0,34 Dollar je Aktie. Hat aber nicht so recht gezündet.
Gewinn um 43 Prozent verfehlt
Denn die Zahlen selbst waren ernüchternd. Der Gewinn je Aktie belief sich auf 0,47 Dollar, während die Analysten im Schnitt mit 0,82 Dollar gerechnet hatten. Eine Abweichung von gut 43 Prozent nach unten. Beim Umsatz sah es kaum besser aus: 587,5 Millionen Dollar standen in den Büchern, erwartet worden waren 663,67 Millionen. Das EBITDA erreichte 61 Millionen Dollar, was einer Marge von 10 Prozent entspricht.
Immerhin konnte Greenbrier im zweiten Quartal Neuaufträge über 2.900 Güterwaggons im Wert von 390 Millionen Dollar verbuchen. Ausgeliefert wurden 3.800 Einheiten. Der Auftragsbestand belief sich zum 28. Februar 2026 auf 15.200 Waggons mit einem Gesamtwert von rund 2,1 Milliarden Dollar.
The Greenbrier Companies Aktie Chart
Prognose zusammengestrichen
Was die Anleger allerdings wohl am meisten verstimmte, war die drastische Senkung der Jahresprognose. Das Management begründete den Schritt mit Verschiebungen bei Auslieferungsterminen und einer langsameren Produktionshochlauf. Der Umsatz für das Gesamtjahr 2026 wird nun bei 2,4 bis 2,5 Milliarden Dollar erwartet, zuvor hatte die Spanne noch bei 2,7 bis 3,2 Milliarden gelegen. Die Analystenschätzung lag bei 2,59 Milliarden.
Noch deutlicher fiel die Korrektur beim Gewinn je Aktie aus. Statt 3,75 bis 4,75 Dollar rechnet Greenbrier jetzt nur noch mit 3,00 bis 3,50 Dollar. Der Analystenkonsensus hatte bei 3,13 Dollar gelegen. Auch die erwarteten Auslieferungen wurden von 17.500 bis 20.500 Einheiten auf 15.350 bis 16.350 Einheiten reduziert.
Eine Dividendenerhöhung um 6 Prozent vermag da wenig zu trösten, wenn gleichzeitig die Gewinnerwartungen derart zusammengestrichen werden. Die Anleger zogen demnach die einzig logische Konsequenz.
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