Graphite One-Aktie: Finanzierungsturbo gezündet!

Der Rohstoffentwickler Graphite One sichert sich frisches Kapital für seine US-Lieferkette und verstärkt die Finanzierungszusagen der US Export-Import Bank auf über 2 Milliarden Dollar.

Auf einen Blick:
  • Kapitalerhöhung bringt 30 Millionen kanadische Dollar ein
  • EXIM-Bank signalisiert Interesse an 2,07 Milliarden Dollar
  • Warrants starten offiziellen Börsenhandel
  • Marketingoffensive für europäische Investoren gestartet

Graphite One hat innerhalb von zwei Wochen ordentlich Tempo gemacht: 30 Millionen kanadische Dollar frisches Kapital, 20 Millionen Warrants auf dem Weg zur Börse und eine neue Führungskraft an Bord. Der Graphit-Entwickler bereitet den Boden für sein US-Lieferkettenprojekt – und zieht dabei die Aufmerksamkeit auch europäischer Investoren auf sich.

30 Millionen Dollar für Anodenfabrik und Genehmigungen

Die am 18. Februar 2026 abgeschlossene Kapitalerhöhung brachte Graphite One 30 Millionen CAD ein. Das Unternehmen platzierte 17,14 Millionen Einheiten zu je 1,75 CAD. Jede Einheit besteht aus einer Aktie und einem Warrant, der innerhalb von 36 Monaten zum Kauf einer weiteren Aktie zu 2,25 CAD berechtigt. Als Konsortialführer trat BMO Capital Markets auf.

Das frische Geld fließt direkt in die geplante Produktionsstätte für aktives Anodenmaterial (AAM) in Warren, Ohio. Konkret sollen damit Designarbeiten, Ingenieurstudien, Genehmigungsverfahren und erste Ausrüstungskäufe finanziert werden. Ein Teil landet im allgemeinen Betriebskapital.

Parallel dazu hat die US Export-Import Bank (EXIM) ihr Interesse an dem Projekt deutlich verstärkt: Insgesamt liegen nun unverbindliche Interessensbekundungen über 2,07 Milliarden US-Dollar vor – 670 Millionen für die Graphite-Creek-Mine in Alaska, 1,4 Milliarden für die Ohio-Anlage. EXIM würde damit rund 70 Prozent der Gesamtinvestition abdecken. Die formellen Anträge sollen 2026 eingereicht werden, die restlichen 30 Prozent verhandelt Graphite One mit Großbanken.

Warrants an der Börse, Marketing in Europa

Die 20 Millionen Warrants aus der Kapitalerhöhung wurden zur Notierung an der TSX Venture Exchange zugelassen. Der Handel unter dem Symbol GPH.WT.A startete Anfang März 2026. Die Warrants bieten Investoren zusätzliche Hebelwirkung auf die weitere Kursentwicklung.

Zugleich baut Graphite One seine Investorenansprache massiv aus. In den USA übernimmt ab 1. März 2026 die Agentur i2i Marketing Group für zunächst vier Monate Marketing und Medienverteilung. In Europa verlängerte das Unternehmen den Vertrag mit MCS Market Communication Service aus Deutschland – für bis zu 350.000 Euro monatlich über vier Monate. Das Ziel: europäische Investoren stärker auf das Projekt aufmerksam machen.

Neue Vizepräsidentin für Alaska-Kontakte

Mit Lucille Carter hat Graphite One eine erfahrene Managerin als Vice President of Community Relations gewonnen. Carter kommt von der Bering Strait Native Corporation, wo sie als Senior Vice President für regionale Beziehungen und Anteilseigner zuständig war. Die Personalie unterstreicht die Bedeutung lokaler Akzeptanz in Alaska, während das Projekt in die entscheidende Genehmigungsphase eintritt.

Von Alaska nach Ohio: Die Lieferkettenstrategie

Die USA sind derzeit zu 100 Prozent auf Graphit-Importe angewiesen. Graphite One will das ändern und plant eine komplett US-basierte Lieferkette: Vom Graphite-Creek-Vorkommen in Alaska – laut US Geological Survey die größte Graphit-Lagerstätte der USA und eine der größten weltweit – soll das Material über den Hafen Nome nach Warren, Ohio, transportiert werden. Dort entsteht die Produktionsanlage für Batterie-Anodenmaterial mit einer geplanten Jahreskapazität von 100.000 Tonnen. Eine mögliche Recycling-Anlage am selben Standort würde den Kreislauf schließen.

Die nächsten Monate drehen sich um die formellen Anträge bei der Export-Import Bank und die Sicherung der restlichen Projektfinanzierung. Davon hängt ab, wie schnell Graphite Creek vom Entwicklungsprojekt zur Produktion voranschreitet.

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