Goldpreis steigt deutlich: Trump außer Rand und Band!

Die Eskalation der US-Außenpolitik unter Trump treibt den Goldpreis nach oben. Neue Drohungen auch gegen andere Staaten schüren die Unsicherheit.

Auf einen Blick:
  • Goldkurs legt kräftig um 2,3 Prozent zu
  • US-Drohungen gegen Venezuela und Kolumbien als Auslöser
  • Trump fordert vollen Zugriff auf venezolanisches Öl
  • Geopolitische Spannungen nähren Nachfrage nach Edelmetallen

Der Goldpreis startete am Montag mit einem Ausrufezeichen in die neue Woche. So verzeichnete die Edelmetall-Notierung am Mittag ein starkes Plus von 2,3 % auf 4.430 US-Dollar pro Unze (Stand: 05.01.2026, 12:30 Uhr). Der Marktpreis bewegte sich damit wieder in Richtung des vor Weihnachten erzielten Allzeithochs.

Goldpreis durch Trumps Angriff auf Venezuela beflügelt

Verantwortlich für den Kursschub ist abermals die US-Regierung. Donald Trumps Angriff auf Venezuela und die gewaltsame Ergreifung des Staatspräsidenten und Diktators Nicolás Maduro haben die geopolitischen Vorzeichen erneut verschoben und das Bedürfnis nach Sicherheit am Kapitalmarkt genährt. In der Folge stieg am Montag auch der Silberpreis deutlich – ebenso wie die einschlägigen Rüstungs-Aktien.

Noch am Sonntag verschärfte Trump seine Drohungen gegenüber der venezolanischen Vizepräsidenten Delcy Rodríguez, die nach Maduros Entführung dessen Amtsgeschäfte vorübergehend übernommen hat. Gleichzeitig machte der US-Präsident klar, warum es dem Weißen Haus in Venezuela geht: Öl.

Trump forderte erneut den vollständigen Zugriff auf das Öl des südamerikanischen Landes und sieht darin die größte Priorität – noch vor der Sicherstellung demokratischer Prozesse in Venezuela.

Nach erfolgreicher Intervention in Venezuela: Trump holt zum Rundumschlag aus

Zudem drohte der Präsident auch dem Nachbarland Kolumbien mit einer Intervention. Trump gilt als ausgesprochener Gegner des kolumbianischen Präsidenten Gustavo Petro. Weiterhin brachte Trump erneut Grönland ins Spiel und betonte, dass die USA die strategisch wichtige und rohstoffreiche Insel „mit Blick auf die nationale Sicherheit“ bräuchten.

Nicht zuletzt wandte sich der Präsident an das Mullah-Regime im Iran und drohte diesem neue Angriffe an, sollte die Regierung in Teheran weiterhin Demonstranten töten.

Trumps interventionistische Agenda steht im eklatanten Widerspruch zu seinen Ankündigungen im Wahlkampf. Die Geopolitik jedenfalls steuert 2026 auf sehr unruhige Zeiten zu, auch weil ein Ende des Ukraine-Kriegs nach wie vor nicht absehbar ist und sich China durch die Aktionen der USA seinerseits zu einer Invasion in Taiwan ermutigt fühlen könnte.

In dem Umfeld dürfte die Nachfrage nach Gold anhalten.

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