Der Goldpreis setzt seine Verluste fort und notierte zuletzt bei 4.234,72 US-Dollar pro Feinunze – ein Minus von knapp 6 Prozent. Damit beschleunigt sich die Korrektur, die das Edelmetall seit seinem Rekordhoch Ende Januar erfasst hat. Vom Höchststand bei 5.594,82 Dollar am 29. Januar hat sich Gold mittlerweile um rund 25 Prozent entfernt.
Massive Korrektur nach historischem Höhenflug
Die aktuelle Schwäche markiert einen deutlichen Stimmungswechsel am Goldmarkt. Nachdem das Edelmetall Ende Januar noch auf ein historisches Allzeithoch geklettert war, hat sich das Blatt gewendet. Der Rückgang von einem Viertel des Wertes innerhalb weniger Wochen dürfte viele Anleger überrascht haben, die auf eine Fortsetzung der Rally gesetzt hatten.
Die Geschwindigkeit der Korrektur wirft Fragen auf. Während ein Rücksetzer nach einem solchen Höhenflug nicht ungewöhnlich erscheint, ist das Ausmaß von 25 Prozent bemerkenswert. Anleger, die nahe dem Höchststand eingestiegen sind, sehen sich nun mit erheblichen Buchverlusten konfrontiert.
Gold/US-Dollar Chart
Beschleunigte Verluste deuten auf Nervosität hin
Besonders auffällig ist die Beschleunigung der Verluste in den jüngsten Handelsstunden. Ein Tagesverlust von über 6 Prozent signalisiert erhöhten Verkaufsdruck. Dies könnte darauf hindeuten, dass Investoren ihre Positionen auflösen oder dass spekulative Käufer aus dem Markt gedrängt werden.
Die Frage bleibt, wo der Goldpreis seinen Boden finden könnte. Technische Unterstützungen dürften nun in den Fokus rücken. Die kommenden Handelstage werden zeigen, ob sich die Verkaufswelle fortsetzt oder eine Stabilisierung einsetzt.
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