Goldman Sachs-Aktie: Was zieht sie nach unten?

Die Goldman Sachs-Aktie erlitt am Freitag einen ungewöhnlichen Kursverlust von acht Prozent. Was drückte den Kurs der Investmentbank zum Wochenschluss so stark nach unten?

Auf einen Blick:
  • Erzeugerpreise in den USA stiegen stärker als erwartet
  • Sorge vor baldigem Ende der Zinssenkungen durch die FED
  • Berichte über zunehmende Probleme im Kreditmarkt

Die Goldman Sachs-Aktie erlitt am Freitag einen ungewöhnlichen Kursverlust von acht Prozent. Was drückte den Kurs der renommierten Investmentbank zum Wochenschluss so stark nach unten?

Drei negative Faktoren

Die Nachricht, die die Goldman Sachs-Aktie am Freitag so stark nach unten zog, kam nicht von der Investmentbank selbst, sondern aus Washington. Zum Wochenschluss wurden in den USA die Erzeugerpreise (PPI) für Januar veröffentlicht. Diese stiegen mit 0,5 % deutlich stärker an als die erwarteten 0,3 %.

Warum sich das schlecht auf Goldman auswirken kann? Weil ein hoher PPI ein Vorbote für anhaltende Verbraucherinflation ist. Dies dämpfte die Hoffnung der Anleger auf baldige Zinssenkungen der Federal Reserve massiv.

Steigende Inflationserwartungen führen zu höheren Renditen bei Staatsanleihen, was paradoxerweise zyklische Banken wie Goldman belastet, da man eine Konjunkturabkühlung durch zu lange hohe Zinsen fürchtet.

Zudem reagierte der Markt heute extrem sensibel auf Berichte von Bank-of-America-Strategen über zunehmende Probleme im Kreditmarkt. Investoren bewerten das Risiko von Kreditausfällen im Bereich hochverzinslicher Kredite neu. Da Goldman Sachs stark in der Strukturierung solcher Kredite engagiert ist, reagiert die Aktie empfindlicher auf Anzeichen von Stress im Kreditwesen als klassische Universalbanken.

Zeit für Gewinnmitnahmen

Zusammenfassend lässt sich somit sagen, dass die Kombination aus hartnäckiger Inflation und der Angst vor faulen Krediten die Anleger dazu bewegt, bei den bisherigen Gewinnern des Jahres – wie Goldman Sachs – massiv Gewinne mitzunehmen.

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