Der Goldpreis zeigt sich heute von seiner starken Seite. Die Notierungen legten um 0,5 % auf 5.195,99 Dollar je Unze zu. Erst am Dienstag hatte das Edelmetall ein Dreiwochenhoch markiert. Die Rally scheint weiterzugehen, und die Gründe dafür liegen auf der Hand.
Ein schwächerer Dollar macht Gold für Käufer mit anderen Währungen attraktiver. Dazu kommen die Unsicherheiten rund um die US-Zollpolitik. Handelsbeauftragter Jamieson Greer kündigte an, dass die Zollsätze für einige Länder von 10 % auf 15 % oder höher steigen werden. Welche Länder das betrifft, ließ er offen. Diese Unklarheit treibt Anleger in sichere Häfen wie Gold.
Silber und Platin ziehen mit
Nicht nur Gold profitiert von der aktuellen Lage. Silber kletterte um 0,1 % auf 89,48 Dollar je Unze, nachdem es am Vortag ein Dreiwochenhoch erreicht hatte. Die Deutsche Bank sieht für Silber sogar noch deutlich mehr Potenzial. Das Jahresendziel liegt bei 100 Dollar je Unze, basierend auf einem Gold-Silber-Verhältnis von 60. Das wäre ein Plus von über 11 % gegenüber dem aktuellen Niveau.
Auch Platin legte um 0,8 % auf 2.305,20 Dollar zu. Palladium hingegen gab leicht um 0,1 % auf 1.793,84 Dollar nach. Beide Metalle hatten gestern ebenfalls Dreiwochenhochs markiert. Die sogenannten weißen Metalle entwickeln sich derzeit besser als Gold, was die Prognosen der Analysten stützt.
Die Märkte warten nun auf die wöchentlichen US-Arbeitslosenzahlen, die später am Tag veröffentlicht werden. Zudem stehen Gespräche zwischen den USA und dem Iran in Genf an, die zusätzliche Spannung in den Markt bringen. Gold bleibt vorerst gefragt, solange die Unsicherheit anhält.
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