Gold: Auf 4.507 Dollar unter Zins-Druck

Steigende US-Anleiherenditen und ein starker Dollar belasten den Goldpreis. Das Fed-Protokoll signalisiert weitere Zinserhöhungen.

Auf einen Blick:
  • Goldpreis fällt um rund ein Prozent
  • Fed-Protokoll nährt Zinserhöhungsängste
  • Rendite zehnjähriger US-Anleihen nahe 4,6 Prozent
  • Silber verliert ebenfalls über ein Prozent

Die Krisenwährung verliert an Glanz. Am Donnerstag rutscht der Goldpreis im Spot-Handel um rund ein Prozent ab. Eine Feinunze kostet aktuell gut 4.507 US-Dollar. Steigende Anleiherenditen und ein starker Dollar nehmen dem Edelmetall den Wind aus den Segeln.

US-Notenbank schürt Zinsängste

Das Protokoll der jüngsten Fed-Sitzung liefert den Auslöser für den Preisrutsch. Mehrere US-Währungshüter bereiten sich auf eine weitere Zinserhöhung vor. Sie reagieren damit auf den hartnäckigen Inflationsdruck. Dieser speist sich vor allem aus den hohen Ölpreisen infolge des Iran-Krieges.

Am Anleihemarkt hinterlässt diese harte Haltung Spuren. Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen klettert auf fast 4,6 Prozent. Kurzläufer erreichen parallel dazu den höchsten Stand seit über einem Jahr. Eine Leitzinsanhebung bis Dezember gilt am Markt mittlerweile als wahrscheinlich.

Europas Wirtschaft kühlt ab

Während die USA mit der Inflation kämpfen, trübt sich die Konjunktur in Europa ein. Der Einkaufsmanagerindex der Eurozone rutschte im Mai auf ein 31-Monats-Tief. Besonders der Dienstleistungssektor verliert massiv an Schwung.

Auch die Bundesbank zeichnet ein düsteres Bild. Sie erwartet für das laufende zweite Quartal eine wirtschaftliche Stagnation in Deutschland. Hohe Energiepreise bremsen den privaten Konsum. Die EU-Kommission hat ihre Wachstumsprognose für das Gesamtjahr bereits auf magere 1,1 Prozent gekappt.

Widersprüchliche Signale

Die geopolitische Lage liefert dem Markt kaum klare Impulse. Vage Hoffnungen auf Friedensgespräche dämpfen die Nachfrage nach sicheren Häfen. Kurz gesagt: ein Risiko. Denn die Fronten bleiben verhärtet. Teheran lehnt den Export von hochangereichertem Uran weiterhin kategorisch ab.

Technisch rückt nun die Unterstützung bei 4.456 US-Dollar in den Fokus. Hält diese Marke nicht, drohen weitere Abverkäufe. Nach oben hin begrenzt ein Widerstand bei 4.645 US-Dollar das Potenzial. Der Abwärtsdruck erfasst derweil den gesamten Sektor. Silber rutscht im Gleichschritt ab und verliert ebenfalls über ein Prozent an Wert.

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