Gold: 42% Zinserhöhungs-Wahrscheinlichkeit bis Dezember

Gold fällt auf Wochensicht um ein Prozent. Die US-Notenbank signalisiert weitere Zinserhöhungen, während geopolitische Spannungen die Inflation anheizen.

Auf einen Blick:
  • Gold verliert 0,65 Prozent am Freitag
  • Fed-Mehrheit tendiert zu Zinserhöhungen
  • Hohe Inflationserwartungen belasten Gold
  • J.P. Morgan senkt Goldprognose für 2026

Goldpreis unter Druck. Die US-Notenbank gibt keine Entspannungssignale. Der Iran-Konflikt sorgt für neue Unsicherheit.

Eine Feinunze kostete am Freitag 4.510,50 US-Dollar — ein Minus von 0,65 Prozent. Auf Wochensicht verlor das Edelmetall knapp ein Prozent. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch bei 5.450 Dollar beträgt inzwischen 17,24 Prozent.

Fed bleibt hart

Das Protokoll der April-Sitzung der US-Notenbank zeigt eine klare Tendenz. Eine Mehrheit der Währungshüter würde die Zinsen weiter anheben, falls die Inflation nicht nachlässt. Der Markt preist derzeit eine Wahrscheinlichkeit von 42 Prozent für eine Erhöhung bis Dezember 2026 ein.

Fed-Gouverneur Christopher Waller geht noch weiter. Er fordert, jegliche Lockerungssignale aus der Kommunikation zu streichen. Für Gold ist das eine klare Belastung. Höhere Zinsen steigern die Opportunitätskosten für das zinslose Edelmetall.

Geopolitik heizt Inflation an

Parallel dazu bleiben die geopolitischen Risiken hoch. Die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran könnten kurzfristig für Entspannung sorgen. Die Lage ist jedoch fragil.

Steigende Ölpreise befeuern die Inflationsdebatte neu. Die Universität Michigan meldete für Mai einen Anstieg der Inflationserwartungen auf 4,8 Prozent — das höchste Niveau seit Jahren. Höhere Energiepreise erhöhen den Druck auf die Fed, restriktiv zu bleiben.

Institutionelle Vorsicht

Die Reaktion der Großanleger fällt verhalten aus. Die Bestände des SPDR Gold Trust sanken leicht um 0,2 Prozent auf 1.041,74 Tonnen. J.P. Morgan senkte seine Goldprognose für 2026 auf durchschnittlich 5.243 Dollar je Unze. Grund: die nachlassende kurzfristige Nachfrage.

Langfristig bleiben die Analysten optimistisch. Bis Jahresende könnte der Preis wieder die Marke von 6.000 Dollar erreichen.

In der kommenden Woche richten sich die Blicke auf die US-Arbeitsmarkt- und Konsumdaten. Sie geben Hinweise auf die weitere Zinspolitik. Ein schwächerer Dollar und fallende Anleiherenditen würden dem Goldpreis helfen. Solange die Fed jedoch hart bleibt, dürfte die Spannung bestehen bleiben.

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