In den USA wachsen die Kupferlager so schnell wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Hinter dem massiven Aufbau auf über 535.000 Tonnen steckt jedoch keine mangelnde Nachfrage, sondern ein strategisches Manöver: Marktteilnehmer wappnen sich gegen drohende Importzölle. Diese Entwicklung treibt massives Kapital in den Sektor und beschert Anlegern außergewöhnliche Renditen.
Strategische Vorräte gegen Zollrisiken
An der Warenterminbörse COMEX türmt sich das Kupfer. Die Bestände stiegen im Februar auf den höchsten Stand seit über 20 Jahren. Marktbeobachter wie Goldman Sachs werten diese Entwicklung als Aufbau strategischer Schattenvorräte. Da ab Mitte 2026 Zölle von bis zu 15 Prozent auf raffiniertes Kupfer drohen, importieren Unternehmen das physische Metall derzeit aggressiv vorab. Dieser künstliche Zeitdruck verzerrt die üblichen Lieferketten und sorgt für eine ungewöhnlich hohe Dynamik am physischen Markt.
Kapitalflüsse erreichen Rekordniveau
Die makroökonomische Lage lockt enormes Kapital in den Bergbausektor. Laut Morningstar verzeichnete der Global X Copper Miners ETF seit Jahresbeginn Zuflüsse von rund 2 Milliarden US-Dollar – ein Spitzenwert unter den Rohstoff-ETFs. Die Kursentwicklung rechtfertigt das Vertrauen der Investoren: Seit Januar legte der Fonds um knapp 23 Prozent zu, während er auf Jahressicht eine Performance von rund 118 Prozent verbucht.
Getragen wird diese Entwicklung maßgeblich von den Schwergewichten im Portfolio. Die Aktie von Freeport-McMoRan kletterte im vergangenen Jahr um über 70 Prozent. Hier trifft die Erwartung struktureller Angebotsdefizite auf eine wachsende Nachfrage aus dem Technologiesektor.
Drei Faktoren stützen die Nachfrage
Doch was befeuert den Hunger nach Kupfer jenseits der Zoll-Spekulationen? Experten verweisen auf eine dreifache Belastung der Angebotsseite, den sogenannten „Triple Threat“: Der immense Energiebedarf durch KI-Rechenzentren, der weltweite Ausbau der Elektromobilität und die notwendige Modernisierung der Stromnetze treffen auf ein jahrzehntelanges Unterinvestment in neue Minenprojekte.
Zwar könnten saisonale Effekte durch das chinesische Neujahrsfest die Dynamik kurzzeitig bremsen, doch der langfristige Ausblick bleibt stabil. Da der Kupferbedarf allein für Rechenzentren laut Prognosen bis 2030 drastisch steigen wird, dürfte der Sektor über das Jahr 2026 hinaus durch fundamentale Knappheit gestützt bleiben.
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