Kupfer kennt derzeit fast nur eine Richtung. Der Preis an der London Metal Exchange hat am 13. Mai 2026 ein neues Rekordniveau von mehr als 14.000 US-Dollar je Tonne erreicht und damit den achten Handelstag in Folge zugelegt.
Das zieht den ganzen Sektor mit nach oben. Produzenten und Explorer profitieren von der Erwartung, dass Elektrifizierung, KI-Rechenzentren und Industrieproduktion den Bedarf weiter antreiben.
Enges Angebot stützt die Rally
Der eigentliche Treiber liegt auf der Angebotsseite. Verzögerte Produktionsrückläufe, etwa beim Grasberg-Projekt in Indonesien, halten den Markt knapp. Dort rechnen Beobachter erst Ende 2027 mit voller Auslastung.
Hinzu kommt ein Umfeld, das für Rohstoffe eigentlich nicht ideal ist. In den USA lag die Inflation im April bei 3,8 Prozent, die Hoffnung auf rasche Zinssenkungen hat sich damit abgekühlt. Trotzdem bleibt Kupfer gefragt. Genau das macht die Preisdynamik so bemerkenswert.
Für die Minenwerte ist das ein starker Rückenwind. Wenn das Metall knapp bleibt, steigen die Erwartungen an Preise, Margen und freie Mittelzuflüsse. Exploration, neue Lagerstätten und Partnerschaften bekommen dadurch mehr Gewicht in der Bewertung.
BHP rückt Kupfer in den Mittelpunkt
Besonders sichtbar wird das bei BHP. Der Konzern hat Kupfer inzwischen zum wichtigsten Gewinnträger gemacht und Eisenerz damit an den zweiten Platz verdrängt. Der designierte Chef will den Fokus weiter auf gezielte Exploration und Zukäufe legen.
Auch andere Werte aus dem Segment zogen am 13. Mai an, darunter Sandfire und Capstone Copper. Freeport-McMoRan bleibt bei Analysten mehrheitlich auf „Moderate Buy“. Die Begründung ist klar: Hohe Kupferpreise stützen das operative Geschäft.
Der Markt bleibt heiß gelaufen
Der Kurs von Kupferförderern reflektiert inzwischen mehr als nur den Tagestrend am Rohstoffmarkt. Die Aktie eines großen Kupferwerts notiert bei 92,63 US-Dollar, nach einem Plus von 2,05 Prozent an diesem Tag. Auf Sicht von zwölf Monaten liegt das Papier mit 133,30 Prozent im starken Aufwärtstrend.
Auch technisch bleibt der Titel überhitzt. Er liegt knapp unter dem 52-Wochen-Hoch von 95,70 US-Dollar, zugleich weit über den gleitenden Durchschnitten. Der RSI von 15,6 signalisiert ein extrem überverkauftes Bild im Moment der Erhebung, während die annualisierte 30-Tage-Volatilität bei 44,85 Prozent liegt.
Für den Sektor zählt nun vor allem eines: ob das knappe Angebot anhält. Solange große Projekte nur langsam hochlaufen und die Nachfrage aus Energie- und Digitalinfrastruktur stark bleibt, dürfte Kupfer der Taktgeber für die Bewertung der Minenwerte bleiben.
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