Glencore-Aktie, Rio Tinto: Wichtiges Update zu möglichem Mega-Deal!

Rio Tinto sondiert offenbar eine Übernahme von Glencore und hat drei Finanzberater mandatiert. Ein Deal würde den weltgrößten Bergbaukonzern schaffen.

Auf einen Blick:
  • Drei Banken beraten Rio Tinto bei Übernahmeplänen
  • Fusionsgespräche zwischen den Giganten nicht neu
  • Deal würde weltgrößten Bergbaukonzern entstehen lassen
  • Hintergrund ist globaler Wettlauf um Schlüsselmetalle

Die mögliche Übernahme von Glencore durch Rio Tinto sorgt seit Tagen für Aufsehen im Rohstoffsektor. Jetzt hat der Bergbaugigant Rio Tinto offenbar drei Banken damit beauftragt, den möglichen Deal zu betreuen. Dies meldete kürzlich die Nachrichtenagentur Reuters.

Demnach sind die US-Großbank JPMorgan, der australische Finanzdienstleister Macquarie und die New Yorker Investmentbank Evercore involviert. Für die Bankhäuser ergeben sich durch die Größe der möglichen Übernahme horrende Beraterhonorare. Sollten sich Rio Tinto und Glencore vereinen, würde der nach Markkapitalisierung größte Bergbaukonzern der Welt entstehen.

Glencore‑Aktie: Wiederkehrende Fusionsgespräche mit Rio Tinto

Die beiden Unternehmen hatten bereits mehrfach über eine mögliche Zusammenlegung gesprochen, zuletzt 2024 – jedoch ohne Ergebnis. Dass Rio Tinto nun erneut Berater ins Boot holt, deutet laut Branchenkreisen darauf hin, dass die Konsolidierung im Rohstoffsektor weiter Fahrt aufnimmt. Hintergrund ist der globale Wettlauf um Kupfer, Nickel und andere Metalle, die für Energiewende und KI‑Technologien entscheidend sind.

Während Rio Tinto bereits aktiv sondiert, soll Glencore laut Reuters bislang keinen eigenen Finanzberater mandatiert haben. Das könnte darauf hindeuten, dass der Schweizer Konzern zunächst abwartet – oder intern prüft, wie er sich für eine mögliche Offerte positionieren würde. Ein Insider betonte die „hochsensiblen“ Gespräche.

Zur Einordnung: Glencore steht seit Jahren unter Druck, seine Struktur zu vereinfachen und transparenter zu werden. Eine Übernahme durch Rio Tinto könnte strategisch sinnvoll sein.

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