Die Gerüchteküche brodelt jetzt richtig. Glencore steht offenbar unmittelbar davor, Citigroup Global Markets als federführende Investmentbank für einen möglichen Deal mit Rio Tinto zu beauftragen. Das berichtet Reuters unter Berufung auf zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen. Hier bahnt sich womöglich einer der spektakulärsten Rohstoff-Deals der vergangenen Jahre an.
Die Nachricht kommt nicht aus heiterem Himmel. Glencore sucht schon länger nach Wachstumsmöglichkeiten, und Rio Tinto wäre ein echter Brocken. Dass jetzt Citigroup ins Boot geholt wird, zeigt die Ernsthaftigkeit der Überlegungen. Investmentbanken dieser Größenordnung engagiert man nicht zum Spaß.
Für Anleger stellt sich natürlich die Frage, was ein solcher Zusammenschluss bedeuten würde. Die Dimensionen wären gewaltig, und entsprechend komplex dürften die Verhandlungen werden.
Die Berater sind am Werk
Mit Citigroup holt sich Glencore einen der erfahrensten Player im Bereich Fusionen und Übernahmen an Bord. Das Signal ist klar. Man will vorbereitet sein, wenn es ernst wird. Ob es tatsächlich zu einem Deal kommt, steht natürlich noch in den Sternen. Aber die Vorbereitungen laufen offensichtlich auf Hochtouren.
Rio Tinto ist kein kleiner Fisch, sondern einer der größten Bergbaukonzerne weltweit. Eine Übernahme würde Glencore massiv stärken und die Karten im globalen Rohstoffgeschäft neu mischen. Die Frage ist nur, zu welchem Preis und unter welchen Bedingungen.
Anleger sollten die Entwicklung jetzt genau im Auge behalten. Solche Mega-Deals bewegen Kurse, und zwar nicht zu knapp. Die kommenden Wochen dürften spannend werden.
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