Glencore-Aktie: Jetzt machen die USA ernst!

Glencore könnte 40 Prozent seiner kongolesischen Kupfer- und Kobaltminen an ein von den USA unterstütztes Konsortium verkaufen. Was dahintersteckt, lesen Sie hier.

Auf einen Blick:
  • Verhandlungen über 40-Prozent-Anteil an Minen
  • Unternehmenswert der Minen bei neun Milliarden Dollar
  • USA sichern sich Zugang zu Kupfer und Kobalt
  • Absichtserklärung mit Orion-Konsortium unterzeichnet

Glencore hat bestätigt, dass das Unternehmen über einen bedeutenden Teilverkauf seiner Aktivitäten in der Demokratischen Republik Kongo (DRC) verhandelt.

Glencore-Aktie: Anteilsverkauf an US-Konsortium im Kongo

Konkret geht es um einen möglichen Einstieg des US‑gestützten Orion Critical Mineral Consortium (Orion CMC), das einen 40‑Prozent‑Anteil an Glencores Beteiligungen an den beiden Großminen Mutanda Mining (Mumi) und Kamoto Copper Company (KCC) erwerben könnte.

Beide Seiten haben hierfür eine unverbindliche Absichtserklärung unterzeichnet. Die beiden Minen würden dabei mit einem kombinierten Unternehmenswert von rund 9 Milliarden US‑Dollar bewertet. Trotz des möglichen Anteilsverkaufs blieben Mumi und KCC weiterhin vollständig in den Glencore‑Konzern eingebunden und würden wie bisher gemeinsam mit der DRC‑Regierung und Gécamines betrieben.

Orion CMC, ein 2025 gegründetes Konsortium unter Führung von Orion Resource Partners und unterstützt von der US‑Regierung, soll im Falle eines Deals Aufsichtsräte in die Gremien entsenden dürfen.

Zudem erhielte Orion das Recht, seinen Anteil an der Kupfer‑ und Kobaltproduktion eigenständig an ausgewählte Abnehmer zu verkaufen – ein zentraler Baustein der US‑Strategie, sich langfristig Zugang zu kritischen Rohstoffen zu sichern. Für Glencore wiederum eröffnet die Partnerschaft neue Absatzwege und zusätzliche finanzielle Impulse.

Glencore-Aktie: USA wollen sich Zugriff auf üppige Bodenschätze der DRC sichern

Zur Einordnung: Die USA versuchen derzeit händeringend, ihre Versorgung mit kritischen Metallen zu diversifizieren – vor allem, um die prekären Abhängigkeiten von China zu reduzieren. Die sehr rohstoffreiche Demokratische Republik Kongo spielt hierfür eine wichtige Rolle.

Zuletzt hatte es unter Federführung der USA ein Friedensabkommen zwischen der DRC und dem Nachbarland Ruanda gegeben, das die Kämpfe im Osten der DRC beenden soll. Als Gegenleistung für die Verhandlungsbemühungen konnte US-Präsident Donald Trump einen Rohstoff-Deal mit dem Kongo anbahnen. Dass das notorisch instabile Land nun nachhaltig zur Ruhe kommen wird, gilt unter Experten allerdings als eher unwahrscheinlich.

Glencore-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Glencore-Analyse vom 05. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Glencore-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Glencore-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 05. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Glencore: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)