Gilead-Aktie: Kaufrausch geht weiter!

Der US-Pharmakonzern Gilead Sciences übernimmt das deutsche Biotech-Unternehmen Tubulis für 5 Mrd. USD, um sein Onkologie-Portfolio mit neuen Krebsmedikamenten zu stärken.

Auf einen Blick:
  • Übernahme von Tubulis für bis zu 5 Milliarden Dollar
  • Zugang zu innovativen Krebstherapien für Eierstockkrebs
  • Dritte Großakquisition innerhalb weniger Monate
  • Aktienkurs verliert über 1,6 Prozent bei Handelseröffnung

Gilead Sciences lässt die Börse heute nicht kalt. Die Aktie eröffnete am Dienstag mit einem Minus von 1,66 Prozent bei 137,81 Dollar. Der US-Pharmakonzern kauft wieder ein und gibt diesmal satte 5 Milliarden Dollar für das deutsche Biotech-Unternehmen Tubulis aus.

Die Münchner bringen vor allem eines mit: Antibody-Drug Conjugate-Therapien gegen Eierstockkrebs und andere solide Tumore. Genau das, was Gilead für sein Onkologie-Portfolio braucht. Von den 5 Milliarden Dollar fließen 3,15 Milliarden sofort, weitere 1,85 Milliarden gibt es bei Erreichen bestimmter Meilensteine. Der Deal soll im zweiten Quartal 2026 abgeschlossen sein.

Interessant wird es nach der Übernahme. Tubulis bleibt als eigenständige ADC-Forschungsorganisation innerhalb von Gilead bestehen. Der Standort München wird zum zentralen Hub für Innovation, Produktion und klinische Entwicklung ausgebaut. Gilead setzt damit ein klares Zeichen, wo die Zukunft der Krebstherapie stattfinden soll.

Gilead Sciences Aktie Chart

Die Einkaufstour nimmt kein Ende

Wer glaubt, das war es schon mit den Übernahmen, der irrt gewaltig. Im Februar schnappte sich Gilead bereits seinen Partner Arcellx für bis zu 7,8 Milliarden Dollar. Nur einen Monat später folgte Ouro Medicines für über 2,1 Milliarden Dollar. Drei Deals in wenigen Monaten, zusammen deutlich über 15 Milliarden Dollar schwer.

Die Investoren scheinen von diesem aggressiven Expansionskurs nicht restlos überzeugt zu sein. Das Minus von 1,66 Prozent zum Handelsstart spricht eine deutliche Sprache. Offenbar fragen sich manche, ob Gilead hier nicht zu viel Geld auf einmal ausgibt.

Gilead setzt jedenfalls alles auf die Karte Onkologie und scheint bereit, dafür tief in die Tasche zu greifen. Ob sich diese Strategie auszahlt, werden die kommenden Quartale zeigen. Bis dahin dürfte die Aktie volatil bleiben.

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