Gerresheimer steckt weiter in der Krise. Die Veröffentlichung der Geschäftszahlen für 2025 wurde verschoben, da interne Prüfungen und zusätzliche Untersuchungen der Umsatzbuchungen für 2024 und 2025 laufen. Analysten verlieren das Vertrauen.
Die Analysten reagieren deutlich
Berenberg senkt das Kursziel von 30 auf 20 Euro, die Deutsche Bank reduziert ihr Ziel von 34 auf 22 Euro. Solange die BaFin-Prüfung nicht abgeschlossen ist, sehen Experten kaum Chancen auf eine Trendwende. Die Unsicherheit drückt auf die Bewertung. Anleger sollten vorsichtig bleiben.
Gerresheimer Aktie Chart
So will Gerresheimer die Schulden senken
Parallel plant Gerresheimer den Verkauf des Centor-Geschäfts, um die Verschuldung zu senken. Der Erlös könnte zwischen 800 Mio. und 1,0 Mrd. Euro liegen, wenn der Deal noch in diesem Jahr gelingt.
Die Prognosen für 2025 bleiben jedoch schwach: Umsatzrückgänge von bis zu 4 % stehen im Raum, und die operative Marge soll auf 16,5–17,5 % fallen. Abschreibungen von 220–240 Millionen Euro belasten vor allem Sensile Medical und US Moulded Glass.
Zudem plant Gerresheimer, das Werk in Chicago Heights bis Ende 2026 zu schließen, was die laufenden operativen Probleme verdeutlicht. Analysten warnen, dass die Qualität der Gewinne fragwürdig bleibt. Ohne Klarheit über Buchungspraktiken und strategische Ausrichtung dürfte die negative Stimmung anhalten.
Für Anleger bedeutet das
Die bisherigen Kursziele wurden massiv gekürzt. Wer investiert, sollte mit weiteren Turbulenzen rechnen und die BaFin-Ergebnisse abwarten. Die kurzfristige Erholung der Aktie täuscht über die zugrunde liegenden Risiken hinweg.
Die Aktie bleibt volatil, Unsicherheit dominiert und Analysten haben klare Warnsignale ausgegeben – die Kursziele zeigen jetzt deutlich, dass Vorsicht angesagt ist.
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