Die Gerresheimer-Aktie setzt am Donnerstag ihre Erholung mit einem Kursgewinn von rund fünf Prozent fort. Zuvor war der Kurs des Spezialverpackungsherstellers bereits in den letzten fünf Handelstagen um knapp zehn Prozent gestiegen. Wie weit kann die Erholungsrallye von Gerresheimer noch gehen?
Bären und Bullen
Die Frage muss eigentlich heißen: Kann die Erholungsrallye der Gerresheimer-Aktie überhaupt noch weitergehen. Viele Analysten bezweifeln das inzwischen.
Die jüngsten in der Runde der Zweifler sind die Experten der britischen Barclays-Bank. Sie senkten ihr Rating für die Gerresheimer-Aktie von „Equal Weight“ auf „Underweight“ und reduzierten das Kursziel auf 19 Euro. Damit sehen sie ein Downside von über 20 Prozent für die Aktie. Die Sorgen von Barclays reichen von der Strategie des Unternehmens über die Ermittlungen der Finanzaufsicht bis zur Kapitalstruktur von Gerresheimer.
Mit ihrem Pessimismus ist Barclays nicht allein. Noch schwärzer sehen die Experten der DZ Bank und der UBS die Zukunft der Gerresheimer-Aktie. Sie glauben an einen Rückfall auf 16,00 bzw. 12,90 Euro. Auch die Deutsche Bank und die Investmentbank Stifel prognostizieren mit Kurszielen von 22,00 bzw. 25,66 Euro derzeit kein Aufwärtspotenzial mehr für die Gerresheimer-Aktie.
Es gibt aber auch bullische Stimmen. Jeffries, Oddo BHF und JPMorgan sehen den fairen Wert von Gerresheimer deutlich über dem aktuellen Kursniveau.
Nichts für schwache Nerven
Die Gerresheimer-Aktie ist immer noch nichts für schwache Nerven. Solange der Jahresabschluss nicht testiert ist und die Ermittlungen der BaFin nicht abgeschlossen sind, dürfte die Unsicherheit weiterhin sehr groß bleiben.
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