Knapp vier Milliarden Dollar in einem einzigen Quartal. Mit DARZALEX hat Genmab einen dieser seltenen Dauerbrenner im Portfolio, die einfach nicht aufhören zu wachsen. Johnson & Johnson, der Vermarktungspartner, meldete für Q1 2026 weltweite Nettoumsätze von 3,964 Milliarden Dollar mit dem Antikörper Daratumumab. Davon entfielen 2,208 Milliarden auf den US-Markt, weitere 1,756 Milliarden kamen aus dem Rest der Welt. Die Genmab-Aktie legte daraufhin im vorbörslichen Handel an der Nasdaq am Dienstag um rund zwei Prozent zu.
Zwei Prozent. Für fast vier Milliarden Quartalsumsatz mit einem einzigen Wirkstoff.
Royalties, so weit das Auge reicht
Genmab selbst verkauft DARZALEX nicht. Das dänische Biotechunternehmen hat J&J eine exklusive weltweite Lizenz zur Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von Daratumumab erteilt und kassiert dafür Lizenzgebühren auf jeden verkauften Dollar, ob intravenös oder als subkutane Variante, die in den USA unter dem Namen DARZALEX FASPRO läuft. Ein Geschäftsmodell, das Genmab-Aktionäre eigentlich lieben sollten: kein Vertriebsrisiko, kein Produktionsaufwand, einfach Geld hereinspülen lassen.
Demnach hängt ein erheblicher Teil der Genmab-Einnahmen direkt an diesem einen Produkt. Das ist Stärke und Klumpenrisiko zugleich.
Genmab A/S Aktie Chart
Blockbuster mit Verfallsdatum?
DARZALEX ist seit Jahren das Rückgrat von Genmabs Royalty-Einnahmen, und die Quartalszahlen zeigen, dass von Abschwächung keine Rede ist. Multiples Myelom bleibt ein wachsender Markt, neue Indikationen kommen hinzu, die subkutane Formulierung erleichtert die Anwendung. Soweit, so gut.
Allerdings weiß jeder in der Branche, dass Patentausläufe und aufkommende Konkurrenz durch Biosimilars irgendwann kommen. Vorerst läuft der Apparat jedenfalls reibungslos. Fast vier Milliarden in einem Quartal sprechen eben für sich.
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