Von den Zahlen von General Mills erwartete sich im Vorfeld vermutlich niemand eine plötzliche Trendwende oder sonstige Wunder. Dass die ohnehin niedrigen Erwartungen aber noch einmal unterboten wurden, schmerzt umso mehr. Das traf auf alle wichtigen Kennzahlen zu.
Der Umsatz gab im vergangenen Quartal um 8,4 Prozent auf 4,44 Milliarden US-Dollar nach und der Gewinn je Aktie halbierte sich auf nur noch 0,56 Dollar. Auch bei der Marge konnten die Konsensschätzungen der Analysten nicht getroffen werden. Als wäre das nicht schon bitter genug, zeichnet das Unternehmen auch für die absehbare Zukunft ein eher düsteres Bild. Die Krise dürfte den Lebensmittelgiganten wohl noch etwas länger begleiten.
Das Risiko steigt für General Mills
Tatsächlich braut sich für General Mills schon der nächste mögliche Sturm zusammen. Denn die Steigerungen bei den Ölpreisen sowie Engpässe bei Düngemitteln werden die Lebensmittelpreise nicht eben sinken lassen. Experten rechnen unter anderem bei den Rindfleischpreisen in den USA mit sprunghaften Anstiegen.
Schon jetzt gingen Preiserhöhungen mancher Verbraucher weit über die Schmerzgrenze hinaus, weshalb viele zu günstigeren Alternativen von Handelsmarken greifen. Die Möglichkeiten für Preiserhöhungen sind bei General Mills daher eher eingeschränkt. Das treibt letztlich auch die Analysten in die Defensive.
Nichts zu holen?
General Mills Aktie Chart
Die Schweizer Großbank UBS rechnet für das laufende Jahr nicht mit Verbesserungen bei den Umsätzen, bleibt bei einer Verkaufsempfehlung und senkt das Kursziel von bereits niedrigen 40 auf beinahe schon deprimierende 35 Dollar herab. Viel fehlt nicht mehr, um das neue Kursziel zu erreichen. Am Donnerstag ging es mit 37,50 Dollar aus dem Handel und damit knapp 20 Prozent tiefer als zu Jahresbeginn.
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