General Mills Aktie: Q4-Bericht am 1. Juli

Der Lebensmittelkonzern verspricht für das vierte Quartal eine operative Erholung, während die Aktie auf einem Jahrestief notiert.

Auf einen Blick:
  • Neues Jahrestief der Aktie erreicht
  • Q4-Bericht am 1. Juli erwartet
  • Management verspricht operative Besserung
  • Verkauf des Brasilien-Geschäfts geplant

General Mills geht mit einem klaren Versprechen in die neue Handelswoche: Das Schlussquartal soll besser werden. Der Markt glaubt das bisher nur bedingt. Die Aktie steht tief, die Erwartungen sind gesenkt, und der nächste Bericht wird zum ersten echten Test.

Am 16. Mai pendelte die Aktie zwischen 32,91 und 33,69 Dollar und markierte dabei ein neues Jahrestief. In den vergangenen 90 Tagen verlor der Kurs 31,46 Prozent. Das erklärt, warum jede Aussage zum laufenden Quartal jetzt genau gelesen wird.

Q4 muss den Trend drehen

Der Quartalsbericht für das vierte Geschäftsquartal kommt am 1. Juli vor Handelsstart. Das Management stellt eine klare Verbesserung gegenüber dem Vorquartal in Aussicht. Besser laufen sollen organischer Umsatz, bereinigter operativer Gewinn und bereinigter Gewinn je Aktie.

Ein Teil der Erholung soll aus Lagerbewegungen im Handel kommen. Im dritten Quartal hatte dieser Effekt belastet. Außerdem hilft ein Basiseffekt bei Handelsausgaben, die im Vorjahresquartal ungünstig lagen.

Die Messlatte ist trotzdem nicht niedrig. Analysten rechnen im Konsens mit einem Gewinn je Aktie von 0,82 Dollar. Im dritten Quartal lag General Mills nur bei 0,64 Dollar und verfehlte die Erwartung von 0,73 Dollar klar.

Jahresausblick bleibt schwach

Der Konzern hat die Erwartungen im laufenden Geschäftsjahr mehrfach nach unten geschraubt. Nach dem dritten Quartal blieb die Prognose zwar unverändert. Sie liegt aber deutlich unter dem ursprünglichen Plan.

General Mills erwartet für das Geschäftsjahr einen Rückgang des organischen Umsatzes um 1,5 bis 2 Prozent. Bereinigter operativer Gewinn und bereinigter Gewinn je Aktie sollen währungsbereinigt jeweils um 16 bis 20 Prozent fallen.

Das belastet die Bewertung. Denn der erhoffte Q4-Schub wäre kein Wachstum aus eigener Stärke allein. Er müsste auch beweisen, dass die operative Schwäche nicht weiter ausfranst.

Beim Geldfluss zeigt sich ebenfalls Druck. Der operative Cashflow nach neun Monaten sank auf 1,6 Milliarden Dollar. Grund war vor allem der niedrigere Nettogewinn.

Umbau im Management und Portfolio

Zum 1. Juni übernimmt Dana McNabb die Rolle als Chief Operating Officer. Sie führt künftig alle operativen Segmente und zentrale Funktionen. Dazu zählen International, Foodservice, Digitales, Innovation, Strategie und Lieferkette.

Ihre Beförderung ist mehr als Personalroutine. General Mills bündelt operative Verantwortung kurz vor einem Geschäftsjahr, das das Management als Erholungsjahr beschreibt. Der letzte COO war Jeff Harmening, bevor er später an die Konzernspitze rückte.

Parallel dazu formt der Konzern das Portfolio weiter um. General Mills hat eine Vereinbarung zum Verkauf des Brasilien-Geschäfts an 3corações geschlossen. Die Transaktion soll bis Ende 2026 abgeschlossen werden, sofern die Behörden zustimmen.

Das Geschäft umfasst Marken wie Yoki und Kitano und erzielte zuletzt rund 350 Millionen Dollar Jahresumsatz. Der Verkauf soll die Marge verbessern und den internationalen Fokus schärfen. Im Zentrum stehen Plattformen wie Premium-Eis, mexikanische Lebensmittel, Riegel und Tiernahrung.

Innovation bleibt der zweite Hebel. Neue Produkte wachsen in Nordamerika Retail um etwa 25 Prozent. Cheerios Protein soll bis Jahresende rund 100 Millionen Dollar Umsatz erreichen, Ghost Protein Bars werden landesweit ausgerollt.

Am 1. Juli zählt daher weniger die lange Liste der Initiativen als deren Wirkung in den Zahlen. Der Markt erwartet 0,82 Dollar Gewinn je Aktie. Liefert General Mills dazu spürbar bessere organische Umsätze, bekommt die Erholung erstmals Substanz.

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