General Mills hat im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2026, das am 22. Februar endete, einen Umsatz von 4,4 Milliarden Dollar erzielt. Das entspricht einem Rückgang von 8 Prozent gegenüber dem Vorjahr und liegt rund 30 Millionen Dollar unter den Analystenschätzungen. Der bereinigte Gewinn je Aktie belief sich auf 0,64 Dollar und verfehlte die Konsenserwartung von 0,73 Dollar um 9 Cent. Diese Entwicklung ist das Ergebnis einer strategischen Neuausrichtung, die das Unternehmen mit erheblichen Investitionen in die Markenstärke und den Veräußerungen im Joghurt-Geschäft vorantreibt.
Der organische Umsatz, der um Währungseffekte und Zu- und Verkäufe bereinigt ist, sank um 3 Prozent. Besonders deutlich fiel der Rückgang im Segment North America Retail aus, wo die Erlöse um 14 Prozent auf 2,6 Milliarden Dollar schrumpften. Hier machte sich der Verkauf der nordamerikanischen Joghurt-Sparten bemerkbar, der einen 9-Prozentpunkte-Effekt hatte. Das operative Ergebnis brach im Quartal um 41 Prozent auf 525 Millionen Dollar ein, während die bereinigte operative Marge um 420 Basispunkte auf 12,3 Prozent sank.
General Mills Aktie Chart
Strategie soll langfristig Früchte tragen
CEO Jeff Harmening betonte in der Mitteilung, dass die Schwäche der ersten drei Quartale erwartet worden sei. „Wir haben das Jahr mit der Erwartung begonnen, dass unsere Investitionen, Veräußerungen und ungünstige zeitliche Vergleiche zu Rückgängen bei Umsatz und Gewinn in den ersten drei Quartalen führen würden, auch wenn wir unser Volumen und unseren Marktanteil verbesserten“, erklärte Harmening. Das Unternehmen setze auf sein sogenanntes Remarkability-Programm, das alle Elemente der Markenerfahrung umfasst: Produkt, Verpackung, Markenkommunikation, Omnichannel-Ausführung und Verbraucherwert.
Die Strategie scheint zumindest teilweise aufzugehen. In sieben der zehn wichtigsten US-Kategorien konnte General Mills Marktanteile beim Volumen halten oder ausbauen. Allerdings blieben die Dollaranteile hinter den Volumengewinnen zurück, da das Unternehmen gezielt Preise angepasst hat, um Wettbewerbsnachteile auszugleichen. Die Bruttogewinnmarge ging im Quartal um 310 Basispunkte auf 30,8 Prozent zurück, belastet durch höhere Inputkosten. Für das vierte Quartal erwartet Harmening eine deutliche Verbesserung der organischen Umsatztrends und eine Rückkehr zum Gewinnwachstum, gestützt durch günstige zeitliche Vergleiche und die 53. Woche im Geschäftsjahr.
Die Anleger dürften genau beobachten, ob sich die angekündigte Trendwende im Schlussquartal tatsächlich materialisiert. Die bestätigte Jahresprognose sieht einen Rückgang des organischen Umsatzes um 1,5 bis 2 Prozent sowie einen Rückgang des bereinigten Gewinns je Aktie um 16 bis 20 Prozent in konstanten Währungen vor. Bleibt abzuwarten, ob die Investitionen in die Markenstärke mittelfristig die erhoffte Volumendynamik entfachen können.
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