Es gibt Rallys, und dann gibt es das hier. Die in Hongkong gelisteten Aktien von Geely Automobile Holdings haben seit Beginn des Iran-Kriegs um mehr als 50 Prozent zugelegt. Höchster Stand seit über vier Jahren. Und, was vielleicht noch bemerkenswerter ist: Geely führt damit einen globalen Index von 81 EV-Unternehmen an. Die Nummer eins weltweit.
Erzrivale BYD? Rund 7 Prozent im gleichen Zeitraum. Das ist solide, aber gegen Geelys Tempo wirkt es fast bescheiden.
Geely Automobile Holdings Limited Aktie Chart
Der Ölschock als Katalysator
Der Kontext ist dabei entscheidend. Der Iran-Krieg hat die Ölpreise nach oben getrieben, und genau das hat den EV-Markt beflügelt. Wer an der Zapfsäule blutet, denkt eben schneller über ein Elektroauto nach. Geely profitiert demnach doppelt: als EV-Anbieter und als Marke, die gerade eine bemerkenswerte Neuerfindung durchläuft. Ein Verbrenner-Konzern, der sich neu erfindet, und die Anleger kaufen die Geschichte.
Optimismus hat seinen Preis
Nun ist Optimismus eine schöne Sache. Doch ein Plus von 50 Prozent in kurzer Zeit stellt auch eine Erwartung auf, die Geely erst noch erfüllen muss. BYD ist operativ nach wie vor das schwerere Geschütz, mit tieferen Wurzeln im EV-Geschäft und einer breiteren Modellpalette. Geely holt auf, keine Frage. Aber die Aktie läuft der Realität gerade ein gutes Stück voraus.
Wer vor dem Krieg eingestiegen ist, schaut sich das entspannt an. Wer jetzt erst kauft, kauft halt die Euphorie.
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