GE Vernova hat mit dem japanischen Partner Hitachi eine Vereinbarung getroffen, um kleine modulare Atomreaktoren in Südostasien zu platzieren. Die beiden Unternehmen unterzeichneten am Samstag ein Memorandum beim Indo-Pacific Energy Security Ministerial and Business Forum in Tokio.
Konkret geht es um den BWRX-300 SMR Reaktor, den das Joint Venture der beiden Konzerne entwickelt hat. Die Technologie verspricht günstigere und schnellere Bauzeiten als herkömmliche Atomkraftwerke, weil die Reaktoren in Fabriken produziert und vor Ort zusammengebaut werden können. Das ist zumindest die Theorie.
In der Praxis läuft bereits einiges. Der kanadische Energieversorger Ontario Power Generation hat im vergangenen Jahr die Genehmigung für den Bau des ersten von vier kleinen modularen Reaktoren außerhalb von Toronto erhalten. Das Darlington-Projekt soll der erste SMR werden, der in einem G7-Land in Betrieb geht.
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Der Boom bei KI treibt die Nachfrage
Der Zeitpunkt für die Südostasien-Initiative ist kein Zufall. Weltweit steigt das Interesse an Atomkraft massiv, weil Regierungen und Technologiekonzerne saubere und stabile Energie für den wachsenden Strombedarf durch künstliche Intelligenz und den Boom bei Rechenzentren brauchen. Genau hier setzt GE Vernova mit seinem Partner Hitachi an.
Die Zusammenarbeit mit japanischen Zulieferern soll ebenfalls geprüft werden. Für GE Vernova könnte sich hier ein attraktiver neuer Markt öffnen, wenn die Pläne aufgehen. Die Frage ist nur, ob die Region wirklich bereit ist für diese Technologie und wie schnell die Projekte umgesetzt werden können.
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