Galaxy Digital Aktie: Einstiegsschwelle auf 5 Millionen Dollar

Morgan Stanley vermittelt Kunden an Galaxy Digital. Die Aktie steigt zweistellig, während Analysten die US-Regulierung skeptischer sehen.

Auf einen Blick:
  • Allianz mit Morgan Stanley
  • Niedrigere Einstiegshürde für Kunden
  • Kursanstieg von fast 20 Prozent
  • Regulatorische Unsicherheit in den USA

Galaxy Digital springt zweistellig nach oben. Der Grund ist eine Allianz mit einem Schwergewicht der Wall Street. Morgan Stanley öffnet seine Türen für das Krypto-Unternehmen von Mike Novogratz.

Allianz mit Morgan Stanley

Morgan Stanley Wealth Management vermittelt künftig wohlhabende Kunden an Galaxy Digital. Diese verleihen darüber ihre Bestände in Bitcoin, Ethereum oder Solana. Parallel dazu dient Galaxy als Vermittler für den direkten Tausch in Krypto-ETPs.

Dabei nutzt das Unternehmen ein spezielles Sachwert-Verfahren. Kunden erhalten Anteile der Krypto-Produkte direkt in ihre Depots. Die Onboarding-Zeit für Institutionelle sinkt durch diesen Workflow um bis zu 75 Prozent.

Obendrein fällt die Hürde für den Einstieg massiv. Statt bisher 25 Millionen Dollar reichen nun 5 Millionen Dollar aus. Eine deutliche Ausweitung der Zielgruppe.

Dämpfer aus der Politik

Während das operative Geschäft floriert, blickt die hauseigene Analyse-Abteilung vorsichtiger auf die US-Politik. Forschungsleiter Alex Thorn senkte die Wahrscheinlichkeit für das Krypto-Gesetz „CLARITY Act“ im Jahr 2026.

Die Prognose fiel von 75 auf 60 Prozent. Der Grund ist der enge Zeitplan im US-Senat vor der Sommerpause. Ohne Fortschritte bis Ende Juli droht das Vorhaben im Wahlkampf steckenzubleiben.

Infrastruktur und Kursplus

Das Infrastruktur-Geschäft wächst derweil stetig weiter. Galaxy verwaltet mittlerweile rund 3,15 Milliarden Dollar an gestakten Vermögenswerten. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf Ethereum. Damit festigt das Unternehmen seine Rolle als Validator für institutionelle Ertragsprodukte.

Die Aktie reagiert mit einem Kurssprung von fast 20 Prozent auf 26,00 Euro. Damit notiert das Papier deutlich über dem 50-Tage-Durchschnitt von 22,45 Euro.

Seit Jahresbeginn summiert sich das Plus auf rund 23 Prozent. Vom 52-Wochen-Tief bei 14,10 Euro hat sich der Kurs bereits weit entfernt. Bis zum Rekordhoch bei 36,20 Euro bleibt jedoch noch ein Puffer.

Die Volatilität bleibt mit über 90 Prozent jedoch extrem hoch. Die nächsten Wochen im US-Senat entscheiden nun über den weiteren regulatorischen Rahmen.

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