Fujikura hat am Donnerstag den Verkauf seiner gesamten Beteiligung von 60,8% an Nishi Nippon Electric Wire & Cable vereinbart. Nach Unternehmensangaben dürfte die Transaktion das Konzernergebnis des am 31. März 2027 endenden Geschäftsjahres nur unwesentlich beeinflussen. Die Aktie stieg am Freitag um 5,7%.
Übertragung an eine Zweckgesellschaft geplant
Käuferin ist AGSPC43, eine Zweckgesellschaft, die von Fonds unter Verwaltung der Aspirant Group oder mit ihr verbundenen Fonds finanziert wird. Der Abschluss der Übertragung ist für den 6. Mai 2027 geplant. Einen Verkaufspreis gab Fujikura nicht bekannt.
Die Vereinbarung betrifft damit den vollständigen von Fujikura gehaltenen Anteil an Nishi Nippon Electric Wire & Cable. Die Übertragung ist noch nicht abgeschlossen; der genannte Termin bezeichnet den geplanten Vollzug.
Auch eine weitere angekündigte Zahlung soll auf Konzernebene nur geringe Auswirkungen haben. Am 30. Oktober teilte Fujikura mit, eine Dividende von 250 Millionen USD von der konsolidierten Tochtergesellschaft America Fujikura zu erwarten.
Im Einzelabschluss will das Unternehmen diese Zahlung als nicht operativen Ertrag erfassen. Die Buchung betrifft das Geschäftsjahr, das am 31. März 2027 endet; für den Konzernabschluss erwartet Fujikura dagegen lediglich einen minimalen Effekt.
Supraleiter-Kooperation bleibt eine Machbarkeitsprüfung
Daneben unterzeichneten Fujikura und Proxima Fusion vor rund zwei Wochen eine Absichtserklärung zur Zusammenarbeit bei Hochtemperatur-Supraleiterbändern. Beide Unternehmen wollen die verlässliche Versorgung sowie die Machbarkeit einer lokalen Produktion vor allem in Deutschland untersuchen.
Die Prüfung umfasst technische, kommerzielle und wirtschaftliche Fragen. Eine Verpflichtung zum Aufbau einer Fertigung wurde damit nicht angekündigt.
Als nächster bestätigter Veröffentlichungstermin steht der 10. November 2026 im Finanzkalender von Fujikura. Dann soll das Unternehmen seine Quartalsergebnisse vorlegen.
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