Fujikura hat am Donnerstag vereinbart, seine gesamte Beteiligung von 60,8% an Nishi Nippon Electric Wire & Cable zu verkaufen. Für das Geschäftsjahr bis zum 31. März 2027 erwartet das Unternehmen daraus keine wesentlichen Auswirkungen auf das Konzernergebnis. Die Aktie stieg gestern um 5,7%.
Übertragung an Aspirant-Gesellschaft geplant
Käufer ist AGSPC43, eine Zweckgesellschaft, die von Fonds aus dem Umfeld der Aspirant Group finanziert wird. Der Vollzug der Übertragung ist für den 6. Mai 2027 geplant. Einen Kaufpreis hat Fujikura nicht genannt.
Die Vereinbarung betrifft damit den vollständigen Anteil Fujikuras an der Tochtergesellschaft, nicht nur einen Teilverkauf. Nach Unternehmensangaben soll die Beteiligung an die Zweckgesellschaft übergehen; abgeschlossen ist die Übertragung mit der Vereinbarung noch nicht.
Das Freitagsplus der Aktie stand einem schwachen japanischen Technologieumfeld gegenüber. Reuters berichtete gestern über einen technologiegetriebenen Ausverkauf am breiteren Markt.
Medienberichten zufolge belasteten Sorgen über strengere Regeln für künstliche Intelligenz und langsamere KI-Ausgaben japanische Aktien mit Bezug zu Chips und Rechenzentren. Der Bericht stellte diese Sorgen in Zusammenhang mit den Erfolgen der Demokraten bei den US-Zwischenwahlen.
Supraleiter-Prüfung und nächster Berichtstermin
Vor gut einer Woche hatte Fujikura mit Proxima Fusion eine Absichtserklärung unterzeichnet. Die Unternehmen wollen gemeinsam untersuchen, wie eine stabile Versorgung mit Hochtemperatur-Supraleiterband gesichert werden kann. Außerdem prüfen sie die Machbarkeit einer lokalen Fertigung, vor allem in Deutschland.
Fujikura und Proxima Fusion beschrieben das Vorhaben ausdrücklich als gemeinsame Untersuchung, nicht als endgültige Fertigungszusage. Der nächste Ergebnisbericht von Fujikura ist Medienberichten zufolge für den 10. November 2026 vorgesehen.
Stand heute, 07. November: Fujikura – Kaufen, halten oder verkaufen?
Wer in Fujikura investiert ist oder einen Einstieg prüft, sollte die Lage jetzt neu bewerten. Die Gratis-Analyse vom 07. November gibt die klare Antwort – und zeigt, warum Abwarten gerade jetzt riskanter sein kann, als es wirkt.
