FTSE Japan: SoftBank springt 10% auf KI-Wette

Japans Aktienmarkt nähert sich Rekordhoch, getrieben von Technologiewerten und überraschend niedriger Inflation.

Auf einen Blick:
  • Kerninflation fällt auf 1,4 Prozent
  • SoftBank-Aktie steigt über zehn Prozent
  • Halbleiterwerte legen deutlich zu
  • Index testet 52-Wochen-Hoch bei 267 Punkten

Japans Aktienmarkt steuert auf neue Höchststände zu. Während die Inflation überraschend deutlich abkühlt, treiben Technologieschwergewichte den FTSE Japan Index nach oben. Anleger reagieren erleichtert auf Daten, die den Handlungsdruck auf die Zentralbank kurzfristig dämpfen könnten.

Inflation auf Vierjahrestief

Die Kerninflation sank im April auf 1,4 Prozent — der niedrigste Wert seit vier Jahren. Marktbeobachter hatten im Vorfeld mit einer Rate von 1,7 Prozent gerechnet. Dieser Rückgang ist maßgeblich auf staatliche Subventionen für Kraftstoffe und Bildung zurückzuführen.

Die Abkühlung der Teuerung verschafft der Bank of Japan (BoJ) vorerst Spielraum. Indes verlor der Energiesektor rund ein Prozent an Boden, da die Rohölpreise nach einer leichten Entspannung der geopolitischen Lage im Nahen Osten nachgaben.

SoftBank und die KI-Wette

Im Zentrum der Rallye steht die SoftBank Group. Die Aktie kletterte um mehr als zehn Prozent. Auslöser sind Berichte, wonach die Portfoliounternehmen OpenAI und SB Energy einen Börsengang in den USA vorbereiten.

Weitere Gewinne verzeichneten Unternehmen aus dem Halbleiterbereich. Fujikura legte um 6,2 Prozent zu, während Ibiden ein Plus von 3,9 Prozent verbuchte. Kioxia Holdings rückte parallel dazu um drei Prozent vor und profitierte von der globalen Nachfrage nach Speicherchips.

Charttechnik und Währungsdruck

Der Index testet aktuell sein 52-Wochen-Hoch bei 267,05 Punkten. Ein nachhaltiger Ausbruch über diese Marke würde den langfristigen Aufwärtstrend bestätigen. Unterstützung findet der Markt derzeit bei 260,06 Zählern, dem heutigen Tagestief.

Trotz der moderaten Teuerungsrate preist der Markt für das Juni-Treffen der Bank of Japan eine Zinserhöhung ein. Die Wahrscheinlichkeit für einen Schritt auf 1,0 Prozent liegt aktuell bei 80 Prozent. Der Yen bleibt derweil mit einem Kurs von über 159 je Dollar unter Druck.

In der letzten Handelsstunde rücken nun mögliche Deviseninterventionen der Regierung in den Mittelpunkt. Zudem berät Premierministerin Sanae Takaichi über einen Zusatzhaushalt, um die importierten Energiekosten für Haushalte abzufedern.

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