FTSE 100: Banken retten den Tag!

Der britische Leitindex erholt sich am Freitag dank starker Finanz- und Rohstoffwerte. Während Tech-Sorgen den Markt belasten, treiben Banken und Bergbauaktien den FTSE 100 ins Plus.

Auf einen Blick:
  • Bankensektor verzeichnet deutliche Kursgewinne
  • Bergbauwerte profitieren von stabilen Edelmetallpreisen
  • Gewinnwarnung bei Metlen Energy führt zu Kurssturz
  • Britische Hauspreise erreichen neues Rekordhoch

Der britische Leitindex zeigt sich am Freitagmittag robust. Nach einem verhaltenen Start drehte der FTSE 100 ins Plus und notiert gegen 12:30 Uhr bei 10.324 Punkten – ein Anstieg um 0,15 Prozent. Verantwortlich für die Erholung: Banken und Rohstoffwerte stemmen sich gegen die Tech-Schwäche.

Dabei sah es zunächst nicht gut aus. Der Index rutschte zeitweise bis auf 10.233 Punkte ab, belastet durch Sorgen im Technologiesektor. Künstliche Intelligenz könnte das Geschäftsmodell mehrerer Softwarefirmen bedrohen – diese Angst drückte auf die Stimmung. Doch dann übernahmen andere Branchen das Kommando.

Bergbau und Banken im Aufwind

Fresnillo legt kräftig um 2,7 Prozent zu, Glencore gewinnt 2,2 Prozent. Auch Antofagasta klettert um 0,75 Prozent nach oben. Die Stabilisierung am Edelmetallmarkt nach den jüngsten Turbulenzen gibt den Minenwerten Rückenwind.

Noch stärker zeigt sich der Bankensektor. Barclays springt um 1,7 Prozent nach oben, Natwest Group um 1,4 Prozent und Lloyds Banking Group um 1,2 Prozent. HSBC Holdings klettert knapp ein Prozent, Standard Chartered Bank um 0,6 Prozent. Die Finanzwerte profitieren von der allgemein entspannteren Marktstimmung vor dem Wochenende.

Airtel Africa, Burberry Group und IAG reihen sich mit Gewinnen zwischen ein und 2,5 Prozent in die Liste der Tagesgewinner ein. Auch BAE Systems und Kingfisher können zulegen.

Metlen Energy stürzt ab

Das Schlusslicht bildet Metlen Energy & Metals mit einem Crash von fast 16 Prozent. Der Grund: Das Unternehmen erwartet für 2026 ein EBITDA, das rund 25 Prozent unter der ursprünglichen Prognose liegen wird. Trotz solider Leistung in den Kerngeschäftsbereichen reißt die Gewinnwarnung die Aktie nach unten.

Auch Relx gibt um 3,1 Prozent nach. Smith & Nephew verliert 2,9 Prozent, Entain 2,8 Prozent und Experian 2,3 Prozent. Mondi, The Sage Group und Croda International driften zwischen ein und 1,7 Prozent ins Minus.

Unterdessen zeigen Daten des Hypothekengebers Halifax: Die britischen Hauspreise sind im Januar stärker als erwartet gestiegen und erreichten ein Rekordhoch. Im Monatsvergleich legten sie um 0,7 Prozent zu, nach einem Rückgang von 0,5 Prozent im Dezember. Auf Jahressicht beschleunigte sich das Wachstum von 0,4 auf ein Prozent.

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