FTI Consulting baut seine Luftfahrtberatung außerhalb Amerikas aus. Mit Alexis Fekete holt sich das Unternehmen einen erfahrenen Branchenkenner nach Dubai. Parallel dazu stärkt der Konzern sein Technologie-Team in Südafrika.
Luftfahrt: Doppelspitze für EMEA und Asien
Fekete wechselt als Senior Managing Director in das Segment Corporate Finance. Er führt die Aviation-Sparte in Europa, dem Nahen Osten, Afrika und Asien gemeinsam mit Jasper Schrijver.
Zuvor war er Managing Director und Partner bei Seabury Aviation Partners und hatte Führungsrollen bei Accenture, Seabury Capital und Natixis inne. Seine Schwerpunkte reichen von Airline-Restrukturierungen über Flugzeugfinanzierung bis zu Due-Diligence-Prüfungen bei Fluggesellschaften und Leasinggebern.
Er ist bereits die dritte Verstärkung in diesem Bereich. Zuvor kamen die Senior Advisors Neal Wesson in New York und Theo Kitsanelis in London. Zusammen bringen die beiden rund 50 Jahre Branchenerfahrung mit.
Das Management begründet den Schritt mit dem Marktumfeld. Fluggesellschaften, Leasinggeber und Zulieferer stünden vor Kapitalbedarf, Flottenentscheidungen und Umbauprogrammen. Martin Kuehne, Global Co-Leader der Aviation Business Transformation, sieht Fekete als Baustein, um die Fähigkeiten außerhalb Amerikas auszubauen.
Als Referenzen nennt FTI Consulting die Hilfe für LATAM Airlines bei einer Finanzierung von 2,45 Milliarden Dollar, die Begleitung von Scandinavian Airlines durch das Chapter-11-Verfahren und die Beratung bei der Fusion von Republic Airways und Mesa Air Group.
Technologie: Neue Leitung in Johannesburg
Am Mittwoch gab FTI Consulting zudem die Ernennung von Anita Fuller bekannt. Sie sitzt künftig als Senior Managing Director in Johannesburg und bringt 25 Jahre Erfahrung in digitaler Transformation, Cybersicherheit und Technologie-Governance mit. Zuletzt war sie acht Jahre Partnerin bei einer Big-Four-Gesellschaft und leitete dort die Sparte Technology Strategy and Transformation.
Zwei Jahre steuerte Fuller zudem den Technologieteil einer großen Abspaltung bei einem globalen Bergbaukonzern. Sie soll Kunden bei der Modernisierung von Technologiestrategien und der Absicherung von KI- und Cloud-Projekten unterstützen. Das Management betont, dass sie Transformations-, Transaktions- und Risikokompetenz in der Region zusammenführt.
Einordnung
Beide Personalien sind Routinemeldungen, die auf eine Kursbewegung kaum durchschlagen dürften. Sie zeigen jedoch, wo der Konzern mit mehr als 8.100 Beschäftigten in 32 Ländern investiert: in spezialisierte Branchenteams und in Regionen außerhalb Nordamerikas. Der Umsatz lag 2025 bei 3,8 Milliarden Dollar. Ob die Neuzugänge neue Mandate bringen, lässt sich erst an künftigen Quartalszahlen ablesen.
FTI Consulting-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue FTI Consulting-Analyse vom 08. Oktober liefert die Antwort:
Die neusten FTI Consulting-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für FTI Consulting-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 08. Oktober erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
