Die Aktie von Friedrich Vorwerk befindet sich seit Oktober letzten Jahres in einem klaren Abwärtstrend und hat gegenüber dem damaligen Hoch inzwischen fast 46 Prozent eingebüßt. Allein in diesem Jahr stehen Kursverluste von fast 30 Prozent zu Buche.
Chartbild schwer angeschlagen
Durch den Bruch von 50- und 200-Tage-Linie (SMA200) hat sich das Chartbild spürbar eingetrübt. Erschwerend kommt hinzu, dass der SMA50 im April unter den SMA200 gefallen ist, was ein sogenanntes Death Cross (Todeskreuz) zur Folge hatte. Es gilt in der Charttechnik als eines der stärksten Verkaufssignale. Seither ging es für den Aktienkurs noch einmal um fast 22 Prozent hinab.
Friedrich Vorwerk Group Aktie Chart
Technisch bestätigt wird der Abwärtstrend durch die Indikatoren MACD und RSI, die sich deutlich von ihren Hochpunkten entfernt haben. Gleichzeitig sorgt der deutliche Kursrückgang dafür, dass die Aktie für die Käuferseite zunehmend interessant wird.
Der RSI befindet sich nahe dem überverkauften Bereich und auch in Sachen Bewertung erscheint Friedrich Vorwerk angesichts eines Forward-KGVs von um die 12 immer attraktiver.
Wie geht es für die Vorwerk-Aktie weiter?
Hinzu kommt, dass sich der Kurs wichtigen Unterstützungszonen nähert, die für eine Trendwende prädestiniert wären. Konkret geht es dabei um die Zone zwischen 53,60/54,60 Euro. Auf diesem Niveau sollte unbedingt eine Kursstabilisierung gelingen, andernfalls würde auch das übergeordnete Chartbild deutliche Risse bekommen.
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