Fresenius gewinnt deutlich an Fahrt. Während Analysten ihre Kursziele nach oben schrauben, meldet die Tochtergesellschaft Kabi einen Rückruf in den USA. Die Börse zeigt sich davon bisher unbeeindruckt.
Morgan Stanley hebt das Kursziel für Fresenius von 49 auf 52 Euro an. Die Experten loben die operative Dynamik im zweiten Quartal. Die DZ Bank stuft das Papier parallel dazu als attraktiv ein. Investoren trauen dem Konzernumbau offensichtlich viel zu. Der Fokus auf die Kernbereiche Helios und Kabi trägt erste Früchte.
Ein technischer Zwischenfall belastet derweil die Tochter Kabi. Das Unternehmen ruft eine Charge des Biosimilars Tyenne zurück. In einzelnen Behältern könnten Glaspartikel enthalten sein. Der Rückruf erfolgt in Abstimmung mit der US-Behörde FDA. Da nur eine spezifische Charge betroffen ist, bleibt die langfristige Wachstumsstrategie wohl intakt. Das Biopharma-Segment wuchs zuletzt organisch um 38 Prozent.
Der Aktienkurs steht aktuell bei 47,25 Euro. Innerhalb eines Monats legte das Papier um rund 14 Prozent zu. Der Relative-Stärke-Index (RSI) signalisiert mit einem Wert von 74,1 eine überkaufte Lage. Eine kurze Atempause oder Konsolidierung ist daher wahrscheinlich. Das 52-Wochen-Hoch bei knapp 53 Euro dient weiterhin als technischer Widerstand.
Das Management konzentriert sich im zweiten Halbjahr auf die operative Marge bei Kabi. Der Zielwert liegt am oberen Ende von 17 Prozent. Mit einem Verschuldungsgrad von 2,6x bewegt sich der Konzern bereits am unteren Ende seines Zielkorridors. Das erwartete Gewinnwachstum von bis zu 15 Prozent stützt das Vertrauen der Marktteilnehmer in die Transformation.
Fresenius SE-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Fresenius SE-Analyse vom 11. August liefert die Antwort:
Die neusten Fresenius SE-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Fresenius SE-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 11. August erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
