Freeport-McMoRan hat eine kurzfristige Sicherheitswarnung an der Morenci-Mine in Arizona noch am selben Tag beheben können. Die rasche Beendigung des MSHA-„imminent danger“-Orders und die zuletzt erhöhten Kursziele von Analysten stärken das Bild eines Unternehmens, das regulatorische Rückschläge zügig abarbeitet — kurz vor den Q4-Zahlen am 22. Januar.
Was passiert ist
Am 14. Januar erließ die US-Mine Safety and Health Administration (MSHA) für die Morenci-Mine einen „imminent danger order“, nachdem Mitarbeiter an einem erhöhten Förderband ohne geeigneten Schutz gearbeitet hatten. Freeport-McMoRan zog die betroffenen Mitarbeiter sofort zurück, kooperierte mit der Aufsichtsbehörde und ließ den Order noch am selben Tag aufheben, wie aus einer SEC-Mitteilung vom 16. Januar hervorgeht. Es gab keine Verletzten; die schnelle Reaktion unterstreicht die operative Handlungsfähigkeit des Unternehmens bei Sicherheitsfragen.
Freeport McMoRan Aktie Chart
Marktreaktion und Hintergründe
Der Schlusskurs am Freitag lag bei 58,71 USD; die Aktie notierte damit in der Nähe ihres jüngsten Hochs (Abstand zum 52‑Wochen‑Hoch: −2,72%). Analysten haben zuletzt ihre Einschätzungen angezogen: BMO Capital Markets hob das Kursziel auf 68 USD, Raymond James auf 66 USD — zusammen tragen diese Anpassungen zu einer Kauf‑Mehrheit in den Analystenstimmen bei. Hinzu kommt die starke Branchenlage: Rekordpreise für Kupfer und die Nachfrage durch die Elektrifizierung stützen die Perspektive für Produzenten wie Freeport.
Reicht die schnelle Problemlösung, um das Momentum vor den Quartalszahlen zu halten? Die Antwort hängt stark von den am 22. Januar erwarteten Ergebnissen und den Kommentaren zum Produktionsverlauf sowie zur Kostenlage ab. Als positive Grundlage dient der letzte Ergebnisüberraschungseffekt: Im Q3 2025 übertraf Freeport die Prognosen (EPS 0,50 USD vs. erwartete 0,41 USD; Umsatz 6,97 Mrd. USD vs. 6,7 Mrd. USD).
Ausblick
Die Q4-Zahlen werden am 22. Januar vor Handelsbeginn veröffentlicht; die Konsenserwartung liegt bei einem Ergebnis je Aktie von etwa 0,28 USD. Marktteilnehmer werden besonders auf die operative Produktion, Aussagen zu Sicherheitsmaßnahmen und Hinweise zu M&A-Entwicklungen achten — Branchenbeobachter sehen 2026 als mögliches Jahr verstärkter Konsolidierung im Bergbausektor. Erfüllen oder übertreffen die Zahlen die Erwartungen, dürfte der jüngste Analystenoptimismus bestätigt werden; bleiben die Kennzahlen hinter den Schätzungen zurück, würde das den Kursdruck erhöhen.
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