Die Fraport-Aktie findet dieser Tage keine eindeutige Richtung. Nachdem der Kurs des Frankfurter Flughafenbetreibers am Freitag um über sechs Prozent in die Höhe schoss, geht es zum Wochenauftakt am Montag wieder gut drei Prozent in die Tiefe. Was steckt hinter dem Auf und Ab der Fraport-Aktie?
Jetzt auch noch Kerosinmangel?
Es ist die massive Unsicherheit, die seit Beginn des Iran-Kriegs die gesamte Luftverkehrsbranche belastet. Der Ölpreis ist seit Ende Februar in die Höhe geschossen und belastet die Margen von Fluggesellschaften.
Hinzu kommt ein zunehmend akutes Problem, und zwar der Kerosinmangel. Manch Experte geht davon aus, dass in vielen Staaten Europas nur noch Kerosin für wenige Wochen vorhanden ist. Eine Mangelversorgung mit Flugzeugtreibstoff wäre eine wirtschaftliche Katastrophe für Fraport. Dutzende Flüge würden täglich ausfallen, mit desaströsen Konsquenzen für Umsatz und Gewinn des Flughafenbetreibers.
Darüber hinaus kam es in den vergangenen Tagen zu teilweise massiven Streiks bei der Lufthansa. Zuerst streikten die Flugbegleiter, dann folgten die Piloten. In Frankfurt fielen deshalb hunderte Starts und Landungen aus.
Zwei historische Ereignisse
Mitten in dieses Chaos fällt ein historisches Ereignis für den Konzern. In nur drei Tagen soll das neue Terminal 3 offiziell eröffnet werden. Es ist das größte private Infrastrukturprojekt Europas und soll Fraport langfristig wieder auf Wachstumskurs bringen.
Zudem dürfen sich Fraport-Aktionäre nach einer langen Durststrecke wieder über eine Dividende freuen. Nach sieben Jahren nimmt der Flughafenbetreiber wieder eine Gewinnausschüttung in Höhe von einem Euro je Aktie vor.
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