Fraport-Aktie: Endlich wieder positiv!

Der Flughafenbetreiber Fraport meldet erstmals seit 2018 wieder einen positiven operativen Geldfluss und übertrifft die Passagierzahlen von 2019.

Auf einen Blick:
  • Free Cashflow erstmals seit 2018 wieder positiv bei 24,4 Millionen Euro
  • EBITDA steigt um 10,4 Prozent auf 1,44 Milliarden Euro
  • Konzernpassagierzahlen übertreffen 2019er-Niveau erstmals wieder
  • Terminal 3 in Frankfurt startet am 23. April 2026

Der Flughafenbetreiber Fraport hat für das Geschäftsjahr 2025 Zahlen vorgelegt, die durchaus beeindrucken. Der Free Cashflow liegt erstmals seit 2018 wieder im positiven Bereich und erreicht 24,4 Millionen Euro. Das ist eine Verbesserung um rund 700 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr.

Die Umsätze kletterten um 8,2 Prozent auf 4,2 Milliarden Euro, das EBITDA legte sogar um 10,4 Prozent auf 1,44 Milliarden Euro zu. Besonders erfreulich ist die Entwicklung bei den Passagierzahlen. Mit 184 Millionen Fluggästen im gesamten Konzern liegt Fraport erstmals wieder über dem Niveau von 2019. Die 14 griechischen Flughäfen legten um 23 Prozent zu, Antalya um 10 Prozent und Lima um 8 Prozent.

Frankfurt selbst hinkt allerdings weiter hinterher. Die Passagierzahlen liegen immer noch 10 Prozent unter dem 2019er-Niveau, obwohl ein Plus von 2,6 Prozent im Jahresvergleich erzielt wurde. CEO Stefan Schulte macht dafür die hohen regulatorischen Kosten in Deutschland verantwortlich und fordert weitere Entlastungen nach der angekündigten Rücknahme der jüngsten Luftverkehrsteuererhöhung.

Fraport AG Aktie Chart

Terminal 3 startet im April und soll Wachstum bringen

Am 23. April 2026 geht das neue Terminal 3 in Frankfurt in Betrieb. Nach zehn Jahren Bauzeit und Investitionen von rund 4 Milliarden Euro bietet es Kapazität für 19 Millionen Passagiere jährlich. Die Airlines aus Terminal 2 werden schrittweise umziehen, Condor folgt im Sommer 2027. Das schafft Wachstumsspielraum in Terminal 1.

Für 2026 erwartet Fraport konzernweit 188 bis 195 Millionen Passagiere, in Frankfurt 65 bis 66 Millionen. Das EBITDA soll auf rund 1,5 Milliarden Euro steigen. Der Konzerngewinn wird allerdings sinken, auf 300 bis 400 Millionen Euro, weil Terminal 3 zunächst höhere Abschreibungen und Zinskosten verursacht.

Die Dividende bleibt bei 1,00 Euro je Aktie. Sobald das Verhältnis von Nettofinanzverbindlichkeiten zu EBITDA unter fünf fällt, soll die Ausschüttung steigen. Mit dem positiven Free Cashflow und sinkenden Investitionen ist Fraport auf einem guten Weg. Jetzt muss nur noch Frankfurt aufholen, damit die Aktie ihr volles Potenzial entfalten kann. Die Anleger reagierten auf das vorgelegte Zahlenwerk immerhin schon mal positiv. An der Börse Frankfurt notierte das Papier zum Handelsauftakt am Dienstag mit 2,89% im Plus.

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