Die Amerikaner ziehen jetzt die Notbremse. Ford hat seine E-Auto-Strategie komplett über den Haufen geworfen. Nach erheblichen Verlusten im Elektrosegment setzt der Konzern künftig auf kleinere und vor allem günstigere Modelle. Das Ziel sind E-Autos für den Massenmarkt mit Preisen ab 30.000 Dollar.
Die bisherige Strategie mit großen, teuren Elektrofahrzeugen hat Ford offensichtlich nicht den erhofften Erfolg gebracht. Die Verluste waren zu hoch, die Nachfrage zu gering. Jetzt rudert man zurück und konzentriert sich auf das, was die breite Masse wirklich kaufen kann und will. Ein günstiger elektrischer Pickup soll ebenfalls kommen.
Hybride und Energiespeicher rücken in den Fokus
Doch Ford setzt nicht mehr ausschließlich auf reine Elektroautos. Die neue Strategie umfasst auch einen deutlich stärkeren Fokus auf Hybridfahrzeuge. Parallel dazu will sich der Konzern im Bereich Energiespeicher positionieren. Eine breitere Aufstellung soll das Risiko reduzieren und mehr Kunden erreichen.
Die Frage ist nun, ob dieser Schwenk rechtzeitig kommt. Der Wettbewerb schläft nicht, und die chinesischen Hersteller setzen Ford mit günstigen E-Modellen massiv unter Druck. Die nächsten Quartale werden zeigen, ob die neue Strategie aufgeht oder ob Ford weiter Marktanteile verliert. Anleger sollten die Entwicklung genau beobachten.
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