Ford verhandelt mit dem chinesischen Konzern BYD über die Lieferung von Batterien für Hybridfahrzeuge. Die Gespräche zielen darauf ab, Werke außerhalb der USA mit entsprechender Technik zu versorgen. Eine Einigung steht noch aus – ob es tatsächlich zum Vertragsabschluss kommt, ist offen.
Der Zeitpunkt ist brisant. Ford richtet seine Strategie neu aus, nachdem die Verkaufszahlen bei reinen Elektroautos enttäuschen. Hybridmodelle rücken damit wieder stärker in den Fokus. Günstigere Antriebslösungen sollen helfen, im hart umkämpften Markt zu bestehen.
Washington sieht rot – die Börse sieht grün
Politisch sorgt der mögliche Deal für Unmut. Das Weiße Haus steht einer engeren Zusammenarbeit mit BYD kritisch gegenüber. Die Vertiefung der Beziehung zu einem chinesischen Konzern passt nicht ins Bild der aktuellen US-Politik.
Die Anleger interessiert das wenig. BYD legte nach Bekanntwerden der Gespräche deutlich zu. Die Aussicht auf einen großen Abnehmer aus Detroit beflügelt die Fantasie. Für Ford könnte der Schritt den Zugang zu kostengünstiger Batterietechnologie bedeuten – ein entscheidender Vorteil im Wettbewerb.
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Strategische Kehrtwende bei der Elektromobilität?
Der US-Konzern sucht neue Antworten auf den Wandel in der Branche. Reine E-Autos schwächeln, Hybride gewinnen an Bedeutung. Mit BYD als Partner würde Ford sich eine schnelle Lösung für die Versorgung mit Antriebskomponenten sichern.
Ob die Verhandlungen erfolgreich enden, bleibt abzuwarten. Klar ist: Ford muss handeln. Die Konkurrenz schläft nicht, und der Druck auf die Margen steigt. Ein Deal mit BYD wäre ein Signal – trotz aller politischen Bedenken.
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