FMC steht am Scheideweg: Wenn der Agrarspezialist am Mittwochabend seine Zahlen für das vierte Quartal vorlegt, geht es um mehr als nur nackte Daten. Nach einem Jahr, in dem der Aktienkurs zeitweise massiv unter Druck geriet, muss das Management beweisen, dass die Talsohle im operativen Geschäft durchschritten ist. Kann das Unternehmen die Markterwartungen erfüllen und eine nachhaltige Erholung einleiten?
- Termin: Quartalsergebnisse am Mittwoch, 4. Februar (nach US-Börsenschluss).
- Gewinnerwartung: Analysten prognostizieren ein EPS von etwa 1,23 US-Dollar.
- Umsatzziel: Die Konsensschätzung liegt bei 1,15 Milliarden US-Dollar.
- Dividende: Die aktuelle Quartalsausschüttung beträgt 0,08 US-Dollar je Aktie.
Hohe Erwartungen nach schwachem Jahr
Die kommenden Zahlen markieren einen kritischen Punkt für das Unternehmen. Im vorangegangenen dritten Quartal konnte FMC zwar beim Gewinn pro Aktie positiv überraschen, doch der Umsatz brach im Vergleich zum Vorjahr um fast 50 Prozent ein. Die Anleger achten nun besonders darauf, ob sich die Nachfrage stabilisiert hat. Mit einer Marktkapitalisierung von rund 2,01 Milliarden US-Dollar ist der Spielraum für Enttäuschungen gering.
Gemischte Signale der Insider
Das Vertrauen der Marktteilnehmer wirkte zuletzt gespalten. Während die Investmentfirma Tru Independence ihre gesamte Position im Wert von über fünf Millionen US-Dollar liquidierte, setzte das Management ein optimistisches Zeichen. Direktor Raines erwarb Ende 2025 ein Aktienpaket zu einem Kurs von 13,77 US-Dollar. Diese Käufe aus der Führungsetage werden am Markt oft als Indikator für eine Unterbewertung gesehen, da die Aktie weit unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 56,62 US-Dollar notiert.
Analysten bleiben vorerst vorsichtig und bewerten den Titel mehrheitlich mit „Hold“. Dennoch liegt das durchschnittliche Kursziel für das laufende Jahr mit 24,92 US-Dollar deutlich über dem aktuellen Kursniveau von 16,06 US-Dollar. Die fundamentale Bewertung scheint günstig, sofern die Lagerbestände im Agrarsektor endlich das gewünschte Niveau erreicht haben.
Fokus auf den Ausblick 2026
Das Hauptaugenmerk der Investoren wird am Mittwoch auf dem Ausblick für das Geschäftsjahr 2026 liegen. Im Conference Call muss das Management darlegen, wie es auf schwankende Rohstoffpreise und die anhaltenden Bestandsanpassungen reagiert. Davon wird abhängen, ob die Aktie ihren Boden dauerhaft festigen und die prognostizierte Kurserholung einleiten kann.
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