Fluence Energy Aktie: Jefferies stuft auf Hold ab

Symbolbild, KI-generiert

Fluence Energy erwartet 2026 deutlich weniger Umsatz und einen höheren EBITDA-Verlust. Analysten senken daraufhin Bewertungen und Kursziele.

Auf einen Blick:
  • Umsatzerwartung auf 2,4 Milliarden Dollar reduziert
  • Bereinigter EBITDA-Verlust von 200 Millionen Dollar
  • Goldman Sachs und Jefferies stufen Aktie herab
  • Titel verliert binnen sieben Tagen 25 Prozent

Fluence Energy hat seine Jahresprognose wegen anhaltender Lieferkettenprobleme in den USA deutlich gekürzt, woraufhin die Aktie am Freitag um 3,9 Prozent auf 6,41 Euro nachgab. Der Konzern rechnet für das Geschäftsjahr 2026 nur noch mit einem Umsatz von rund 2,4 Milliarden $. Zuvor lag der Mittelwert der Erwartungen bei etwa 3,0 Milliarden $.

Gleichzeitig verschlechtert sich das operative Ergebnis erheblich. Beim bereinigten EBITDA erwartet das Management nun einen Verlust von rund 200 Millionen $. Der vorherige Ausblick hatte einen Fehlbetrag von rund 10 Millionen $ in der Mitte der Spanne vorgesehen. Hauptursache für die Revision sind Verzögerungen beim Hochlauf einer Produktionsstätte im texanischen Houston.

Analysten reagieren mit Herabstufungen

Die verringerten Aussichten lösten an den Märkten umgehend Anpassungen aus. Analyst Brian Lee von Goldman Sachs senkte seine Einstufung am Donnerstag von Buy auf Neutral mit einem Kursziel von 9,00 $. Er verwies dabei auf die Tatsache, dass es sich bereits um die zweite Senkung der Jahresprognose innerhalb weniger Monate handelt.

Am Freitag reagierte auch Jefferies mit einer Abstufung von Buy auf Hold und reduzierte das Kursziel drastisch von 19,00 $ auf 7,00 $. Das Haus begründete diesen Schritt mit den andauernden Schwierigkeiten beim Hochlauf des Werks in Houston. Zudem stellten sich neue Fragen bezüglich des künftigen Kundenvertrauens sowie der Liquidität des Unternehmens.

Belastungen im US-Geschäft

Andere Häuser passten ihre Zielmarken in den vergangenen Tagen ebenfalls spürbar nach unten an. Medienberichten zufolge fiel das durchschnittliche Kursziel der Experten um 29 Prozent auf 11,42 US$.

Während die internationale Lieferkette nach Unternehmensangaben weiterhin funktioniert und die weltweite Nachfrage robust bleibt, wiegen die operativen Hürden am US-Standort schwer. Für Anleger brachte die Verkaufswelle der vergangenen Tage spürbare Verluste: Auf Sicht von sieben Tagen büßte der Titel 25 Prozent an Wert ein.

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