Die Fiserv-Aktie konnte sich in den ersten November-Tagen nicht von ihrem gewaltigen Kurssturz Ende Oktober, als sich der Aktienkurs des Finanztechnologiekonzerns innerhalb von zwei Tagen halbierte, erholen. Warum glauben Anleger nicht mehr an ein Comeback von Fiserv?
Der Schock sitzt tief
Der Schock sitzt Anlegern offenbar tief in den Knochen. Die drastische Senkung der Umsatz- und Gewinnprognose hat ihnen vor Augen geführt, dass die Wachstumsgeschichte von Fiserv offenbar doch nicht bis in alle Ewigkeit andauert.
Der Zahlungsdienstleister hat seine ursprüngliche Umsatzprognose von zehn auf nur noch 3,5 bis vier Prozent mehr als halbiert. Gleichzeitig wurde die Prognose für den Gewinn je Aktie von einer Spanne von 10,15 bis 10,30 US-Dollar auf 8,50 bis 8,60 Dollar verringert.
Das zeigt, dass sich auch Fiserv nicht von der Weltkonjunktur abkoppeln kann. Die Börse konnte sich dies offenbar nicht vorstellen.
Zu einem Problem hat sich überraschenderweise das Zahlungssystem Clover entwickelt. Jahrelang war es einer der wichtigsten Geschäftstreiber von Fiserv. Doch nun gerät es immer stärker unter Wettbewerbsdruck, was sich negativ auf die Margen des Finanztechnologieunternehmens auswirkt.
Die Bewertung zeigt das Misstrauen
Mit einem Forward-Kurs-Gewinn-Verhältnis von 11 ist die Fiserv-Aktie so günstig wie seit langem nicht mehr. Aber diese Bewertung bringt auch deutlich das derzeitige Misstrauen der Börse gegenüber dem Unternehmen zum Ausdruck. Das Management hat viel Arbeit vor sich, Fiserv wieder auf Spur zu bringen.
Fiserv-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Fiserv-Analyse vom 07. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Fiserv-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Fiserv-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 07. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
