First Solar hat die erste Phase seiner neuen Produktionsanlage in Gaffney, South Carolina, offiziell eröffnet. Das Werk verlagert wichtige Produktionsschritte für die Solarmodule der Serie 6 Plus in die USA und ist Teil der Strategie, die heimische Solarindustrie auszubauen.
First Solar-Aktie: 330-Millionen-Dollar-Investition
Die Anlage repräsentiert eine Investition von rund 330 Mio. US-Dollar. Aktuell sind dort bereits etwa 500 Mitarbeiter beschäftigt. Mit Abschluss der zweiten Ausbauphase bis Mitte 2027 soll die Zahl der Arbeitsplätze auf nahezu 700 Stellen steigen.
Gleichzeitig soll die jährliche Produktionskapazität der Fabrik auf 3,4 Gigawatt erhöht werden. Dann wird das Werk auch die neuere CuRe-Technologie von First Solar produzieren, die die Leistungsfähigkeit der Dünnschichtmodule weiter verbessern soll.
First Solar-Aktie: Teil einer größeren US-Industriestrategie
Die Fabrik ist bereits die sechste Produktionsstätte von First Solar in den USA. Das Unternehmen gibt an, seit 2019 mehr als 5 Milliarden US-Dollar in die amerikanische Fertigung und Forschung investiert zu haben.
Die Expansion erfolgt vor dem Hintergrund verstärkter politischer Unterstützung für heimische Solarproduktion und Lieferketten in den USA. First Solar profitiert dabei von seiner Sonderstellung als großer US-Hersteller von Dünnschicht-Solarmodulen, der weniger stark von chinesischen Lieferketten abhängig ist als viele Wettbewerber.
Für Anleger ist die neue Fabrik vor allem ein Signal für die fortgesetzte Kapazitätserweiterung von First Solar. Die zusätzlichen 3,4 Gigawatt Produktionskapazität stärken die Fähigkeit des Unternehmens, von der wachsenden Nachfrage nach Solarmodulen in Nordamerika zu profitieren. Gleichzeitig unterstreicht die Investition die Strategie, Produktion und Lieferketten stärker in den USA zu verankern.
Stand heute, 29. Oktober: First Solar – Kaufen, halten oder verkaufen?
Wer in First Solar investiert ist oder einen Einstieg prüft, sollte die Lage jetzt neu bewerten. Die Gratis-Analyse vom 29. Oktober gibt die klare Antwort – und zeigt, warum Abwarten gerade jetzt riskanter sein kann, als es wirkt.
